6.09.2019 09:51
Quelle: schweizerbauer.ch - wpf
Zuger Zuchtstiermarkt
Zuchtstiermarkt Zug: Auktion mit höheren Preisen
Am 129. Zuger Zuchtstiermarkt fand am Donnerstag die Auktion für Rinder und Kühe statt. Der Durchschnittspreis konnte die Marke von 4500 Franken knacken. Calvin Britta von Beat von Rickenbach, Steinerberg, erzielte mit 13500 Franken den höchsten Preis.

Am zweiten Stierenmarkt-Tag stand für viele die Auktion im Mittelpunkt. Sie gilt für Braunviehzüchter als wegweisend für die kommende Viehhandelssaison. Die angebotene Qualität der Kälber, Rinder und Kühe bewegte sich auch dieses Jahr wieder auf hohem Niveau. Die Tiere konnten im Schnitt zu guten bis sehr guten Preisen zugeschlagen werden.

Der Durchschnittspreis über alle Kategorien (Kälber, Rinder und Kühe) betrug ausserordentliche 4541 Franken (Vorjahr 4179.-), so Jörg Hähni, Fachbereichsleiter Marketing und Verkauf bei Braunvieh Schweiz in der Medienmitteilung. Damit übertraf die von Auktionator Bruno Furrer geführte Versteigerung sogar die 4500-er Marke. Die 37 Angebote mit trächtigen Rindern und Kühen erzielten gar einen Preis von 4664 Franken. Damit ist einmal mehr bewiesen, dass gute Qualität sich immer bezahlt macht. Die Auktion am Stierenmarkt steht bekanntlich seit Jahren für eine hohe Qualität. 

13500 Franken für Calvin Kuh


Die trockenstehende Erstmelkkuh Calvin Britta von Beat von Rickenbach, Steinerberg, erzielte mit 13500 Franken den höchsten Preis. Brittag erzielte in der ersten Laktation 8632 Kilogramm Milch und zeigte ein sehr gutes Euter. Im Rahmen, Becken und Fundament konnte die Kuh aus der Zucht von Josef Kryenbühl, Unteriberg sehr überzeugen. Britta ist von Blooming trächtig und mit VG85 in der ersten Laktation beschrieben und hat als Rind unter anderem den Rinderchampiontitel an der Viehschau in Rothenthurm gewonnen.
Den zweithöchsten Preis erzielte das rahmenstarke Norwin-Rind Helvetia von Ruedi und Monica Sprecher, Calfreisen mit 7800 Franken. Knöpfels Biver Mirella ebenfalls von Beat von Rickenbach erzielte 6800 Franken. Mirella hat ein sehr gutes Euter und bereits eine Wägung über 32 Kilogramm. Das trächtige Rind M. Senn's Blooming Sandra von Balthasar Freitag, Elm, löste 6700 Franken. Sandra war Rinder- Reserve-Champion an der Swiss Expo.

Blooming, Biver und Genox-Boy

Wie immer in den letzten Jahren stammte die meiste Genetik bei den Auktionstieren aus der Schweiz. Der Anteil an Schweizer Vätern betrug sage und schreibe 91 %. Dabei tauchten vor allem die Stiere Blooming, Biver und Genox-Boy häufiger auf. Diese drei Stiere stellten über 50 % der Brown Swiss Vatertiere. Ausserdem wurden drei Original Braunviehtiere an der Auktion verkauft. Die frischgekalbte Valerius Valeria mit Kalb von Isidor Nauer-Bürgler, Illgau, erzielte beim OB mit 4400 Franken den höchsten Preis. 

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE