8.02.2017 09:50
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Fleisch
1000er-Marke geknackt
Die bäuerlichen Organisationen Bio Suisse und Mutterkuh können einen Erfolg feiern. Ende 2016 haben weitere Mutterkuhbetriebe auf Bio umgestellt. Nun gibt es über tausend Natura-Beef-Bio-Betriebe. Der Tausendste kommt aus Basel-Land.

Fleisch aus Mutterkuhhaltung nach Knospe-Anforderungen ist gefragt. Um die Nachfrage zu befriedigen, stellen laufend Betriebe auf den biologischen Landbau um. Ende Dezember 2016 haben weitere Höfe diesen Schritt vollzogen, teilen Bio Suisse und Mutterkuh Schweiz am Mittwoch per Communiqué mit. Mit der Marke Natura-Beef-Bio wird Rindfleisch von Mutterkuhbetrieben gekennzeichnet, die sowohl die Anforderungen von Natura-Beef wie auch der Bio-Knospe erfüllen.

Der Hof Oberaesch von Daniela und Patrik Birrer aus Duggingen BL ist nun exakt der tausendste Betrieb. Den Pachtbetrieb haben sie 2014 übernommen. Sie stellten den Betrieb in der voralpinen Hügelzone mit viel Hanglage und mehrheitlich Grünfläche umgehend auf Bio um. Betriebszweige der Birrers sind die Mutterkuhhaltung nach Natura-Beef-Richtlinien, Arbeitsintegration von Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Jugendsozialwerk, Schafe, eine Nussbaumanlage und etwas Ackerbau.

Eingeführt wurde die Marke Natura Beef 1980. Das Kalb wächst bei der Mutter auf. Freilaufhaltung im Sommer wie Winter ist eine Voraussetzung. Die Fütterung basiert hauptsächlich aus Muttermilch, später aus Gras und Heu. Die Sojaverfütterung ist verboten. Die Kälber werden direkt nach dem Absetzen im Alter von 10 Monaten geschlachtet. Zu kaufen gibt es Natura-Beef-Fleisch beim Coop. Das Programm ist gemäss Mutterkuh Schweiz das bedeutendste Rindfleischlabel innerhalb Coop Naturaplan und Naturafarm.

Lebensmittel aus dem biologischen Landbau werden seit 1981 mit dem Knospe Label gekennzeichnet. Mit der Knospe steht der gesamte Betrieb für Bio. 

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