23.01.2019 11:04
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/lid
Forschung
Betriebe werden untersucht
Mutterkuh Schweiz hat eine Nachhaltigkeits-Studie in Auftrag gegeben. Dabei werden Betriebe mit der SMART-Methode des Forschungsinstituts für biologischen Landbaus (Fibl) untersucht.

Rindfleisch sei heute für manche ein Reizwort, schreibt Mutterkuh Schweiz. "Selbst dann, wenn die Kälber im Herdenverbund bei den Kühen aufwachsen, die Tiere sich im Stall frei bewegen, vom Frühling bis im Herbst auf die Weide können und ganz oder fast ausschliesslich mit Gras und Heu gefüttert werden", heisst es weiter.

Nun lässt die Organisation zufällig ausgewählte Mutterkuhbetriebe untersuchen. Die Studie soll Aufschluss über Stärken und Verbesserungs-Potenzial der Schweizer Mutterkuhhaltung geben, wie Mutterkuh Schweiz auf seiner Website schreibt. Die Ergebnisse sollen bis im Frühling 2019 vorliegen. Danach sollen besonders relevante Aspekte vertiefter angegangen werden.

Die Studie wird von der Sustainable Food Systems GmbH durchgeführt. Mit Hilfe des sogenannten SMART-Tools kann die Nachhaltigkeit in der Produktion von landwirtschaftlichen Rohwaren umfassend bewertet werden. Es handelt sich hierbei um kein neues Label, sondern um eine neutrale Methode zur Analyse der Produktionsbedingungen. Angewendet wurde das Tool bei Schweizer Milchvieh-, Ackerbau- und Obstbaubetrieben, aber auch bei Kaffeebauern in Afrika, Teebauern in Asien oder Avocado-Produzenten in Lateinamerika.

Mutterkuh Schweiz ist der Verein der Mutterkuhhalter und Fleischrinderzüchter in der Schweiz. Der Verein führt die Markenprogramme Natura-Veal und Natura-Beef für Fleisch aus Mutterkuhhaltung und das Herdebuch für Fleischrinderrassen mit zurzeit 34 Rassen von A wie Angus bis Z wie Zebu. Die 5‘800 Mitglieder von Mutterkuh Schweiz halten rund 80 Prozent der Mutterkühe in der Schweiz. Zwei Drittel der Betriebe befinden sich im Hügel- und Berggebiet.

 

 

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE