17.11.2012 17:45
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Deutschland
Weniger Fleisch in Deutschland erzeugt
Die Schlacht- und Zerlegebetriebe in Deutschland haben im dritten Quartal 2012 spürbar weniger Fleisch als im Vorjahreszeitraum verarbeitet. Wie aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, blieb die Fleischproduktion mit knapp 1,99 Mio t um 4,4 % unter dem Vorjahresniveau.

Entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hatte der Rückgang des Schlachtaufkommens am Schweinemarkt. Zwischen Juli und September 2012 kamen in den Schlachtunternehmen nur 14,45 Millionen Tiere an den Haken; das waren rund 800'000 Schweine oder 5,3 % weniger als in der Vergleichsperiode 2011.

Da die Tiere zudem etwas weniger Speck auf den Rippen hatten, fiel die Schweinefleischerzeugung mit 1,35 Mio t sogar 5,5 % kleiner aus als im Vorjahr. Am Rindermarkt zeigte sich ein ähnliches Bild: Insgesamt wurden im dritten Quartal des laufenden Jahres 886 000 Rinder geschlachtet; das waren 3,1 % weniger als im selben Zeitraum 2011. Die Rindfleischerzeugung blieb mit 276 200 t um 3,6 % hinter dem Vorjahresniveau zurück.

Selbst der in den vergangenen Jahren dynamisch wachsende Geflügelmarkt musste leichte Einbußen hinnehmen: Mit rund 355 000  t wurde 0,9 % weniger Geflügelfleisch als im dritten Quartal 2011 produziert.

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