Samstag, 16. Januar 2021
13.11.2020 07:11
Tirol

Goldschakal bei toten Lämmern in Assling nachgewiesen

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: aiz/mge

Mittlerweile dritter Fall dieser Art.

Anhand der Proben von zwei toten Lämmern, die am 16. und am 23. Oktober dieses Jahres aus dem Gemeindegebiet von Assling (Bezirk Lienz) gemeldet worden waren, wurde durch genetische Untersuchungen die Tierart Goldschakal als Verursacher festgestellt. Bereits im Frühsommer 2019 wurde im Osttiroler Pustertal ein Goldschakal anhand von Bildern sowie von Haaren und Losung nachgewiesen. Anfang September dieses Jahres gab es auch im Gemeindegebiet von Sölden (Bezirk Imst) den genetischen Nachweis von einem Goldschakal.

Der Goldschakal gehört zur Überfamilie der Hundeartigen und ist mit einer durchschnittlichen Schulterhöhe von 44 bis 50 Zentimeter etwas größer als ein Fuchs. Die Tiere werden zehn bis 15 Kilogramm schwer. Seit etwa 2010 breiten sich Goldschakale über ganz Europa aus. Sie sind Allesfresser, auch Kadaver sowie pflanzliche Nahrung werden verzehrt. Hauptbeute sind kleine bis mittelgroße Säugetiere wie Mäuse oder Hasen, aber auch größere Tiere. Massnahmen gegen Übergriffe von Wölfen auf Nutztiere sind auch geeignet, um Goldschakale abzuhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE