29.01.2017 09:55
Quelle: schweizerbauer.ch - jgr
Bern
Greifvögeln fehlt es an Nahrung
In der Stiftung Wildstation Landshut werden täglich ein bis zwei Greifvögel eingeliefert.

In der Stiftung Wildstation Landshut in Utzenstorf herrscht Hochbetrieb. «Bei uns werden derzeit täglich ein bis zwei Greifvögel eingeliefert», erklärt Tierärztin Ulrike Cyrus auf Anfrage. Zurückzuführen sei dies auf den strengen und kalten Winter.

Bei normalen Wetterverhältnissen seien es in der Regel zwei bis drei Tiere pro Woche, so Cyrus. Sofern die Genesung der Greifvögel gelingt, werden sie wieder in die Freiheit entlassen. Dies passiert meist nach zwei bis drei Wochen.

Futter fehlt

Der Grund für die Zunahme der Patienten führt Cyrus auf das fehlende Futter zurück. Die Vögel können auf den schneebedeckten Wiesen kaum Beute machen. Zusehends werden die Tiere schwächer.

Zudem erleiden geschwächte Vögel häufiger Unfälle, zum Beispiel bei Sturm oder durch Kollisionen mit Autos.

Ziel der Stiftung Wildstation Landshut in Utzenstorf BE ist es, verletzte, kranke oder verwaiste einheimische Wildtiere im Rahmen der Wildtierrehabilitation professionell zu behandeln und zu betreuen, um sie – wenn immer möglich - nach der Genesung wieder in die Natur entlassen zu können. Durch professionelle medizinische Betreuung und artgerechte Pflege werden jährlich weit über 1700 Wildtiere aus mehr als 100 verschiedenen Tierarten betreut. Die Stiftung Wildstation Landshut finanziert sich ausschliesslich durch Spendengelder. www.wildstation.ch. Telefon 032 665 38 93

 

 

 

 

 

 

 

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