11.08.2019 08:26
Quelle: schweizerbauer.ch - ral
Baselland
Auktion: 3453 Franken im Schnitt
Das Regenwetter hielt die Interessenten nicht ab, am Mittwoch an die Auktion nach Langenbruck BL zu kommen.

Die 35. Auktion des Bergbauernvereins Langenbruck geht als eine der positiven in die Geschichte ein. Auch Andreas Haas, Präsident des Bauernverbands beider Basel, war gekommen. Der Regen sei gerade noch rechtzeitig gefallen.

Nach einer guten Heuernte und einem dürftigen zweiten Schnitt hofften die Bauern in seinem Einzugsgebiet, dass die Situation heuer deutlich besser werde als im letzten Jahr. Das Erleben der Trockenheit des letzten Jahres stecke vielen noch in den Knochen. Daniel Schaub aus Beinwil pflichtet  bei: Er habe gestaunt, wie ertragreich die Wiesen in diesem Frühling gewesen seien. 

Fast alles verkauft

Dies ist eine gute Voraussetzung, um auch im Baselbieter Jura akzeptable Preise lösen zu können. Das junge Team mit Thomas Bader, Eptingen, als Präsident sowie Ronny Schweizer und Fabian Dettwiler im Speakerwagen äussert sich rückblickend sehr zufrieden. Von den 79 aufgeführten Tieren wurden nur drei nicht verkauft, unter ihnen Absolute Donald, der Siegermuni vom Solothurner Kantonalen in Zuchwil.

Rund lief es hingegen bei Iceberg Rondo von Ueli Bader, Mümliswil. Der 14 Monate alte Charolaismuni, bereits mit EX 92 eingestuft, war ein echtes Prachtsstück. Der Zuschlag von Auktionator Alois Wyss an einen Käufer aus dem Aargau fiel bei rekordhohen 6000 Franken. Die zu Beginn angebotenen Mutterkuhtiere waren gefragt. Alle brachten mehr als 3000 Fr. ein.

100 Fr. mehr als im Vorjahr

Die Preise stimmten. Von allen Kühen und Rindern gingen nur deren vier unter 3000 Franken weg. Der Durchschnittspreis betrug 3453 Franken, exakt eine Hunderternote mehr als letztes Jahr. Die marktgängigen und leistungsbereiten Tiere aller Rassen waren gefragt. Einzig die wenigen Braunviehtiere vermochten den Vorjahresschnitt nicht zu erreichen.

Das Blooming-Rind von Bruno Gisler aus Rumisberg war jedoch ein Hingucker. Kein Wunder, brachte es 4050 Franken. Bei Holstein, die wie die Fleischrinder im Schnitt zu gut 3500 Franken die Hand wechselten, holte eine exterieur- und euterstarke Golden-Dreams-Tochter von Markus Schläfli, Horriwil, mit 4200 Franken das höchste Gebot vor einer Numero Uno von Martin Bitterli aus Eptingen mit 4000 Franken.

Auch in Rot konnte Andreas Aebi die Swiss-Fleckvieh-Kuh Saiko Viosca von Urs Affolter, Oekingen, für 4150 Franken zuschlagen. Ebenfalls ein SF-Rind von Saiko, angeboten von Daniel Schaub, Beinwil, ging für 4000 Franken weg. 

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