Donnerstag, 8. Dezember 2022
28.09.2022 16:00
Fütterung

Bio: Ausnahmen bei Raufutter möglich

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Von: sum

In weiten Teilen der Schweiz mangelt es an Knospe-Raufutter. Gemäss den Richtlinien muss den Wiederkäuern 100 Prozent Schweizer Knospe-Futter verfüttert werden. Wegen der Trockenheit können Ausnahmeanträge gestellt werden.

Auf Biomondo.ch, dem Marktplatz der Biolandwirtschaft, können die Biobetriebe abfragen, wo in der Schweiz noch Raufutter verfügbar ist. Knospe-Betriebe können bei aussergewöhnlichen Witterungsverhältnissen bei ihrer Kontrollstelle einen Antrag für den Zukauf von EU-Bio-Raufutter stellen. Dazu müssen sie den Nachweis erbringen, dass es kein Schweizer Knospe-Raufutter mehr gibt.

Das machen sie mit einer Abfrage über Biomondo.ch. Zudem müssen die Betriebsleitenden eine Bestätigung des Ackerbaustellenleiters oder der kantonalen Bioberatung beilegen, dass im Gebiet ihres Betriebes aufgrund der Trockenheit seit einiger Zeit und in absehbarer Zeit kein Raufutter gewonnen werden kann.

Wenn es kein Schweizer Knospe-Raufutter mehr auf Biomondo gibt, dann kann bei der Kontrollstelle ein Antrag für den Zukauf von EU-Bio-Raufutter gestellt werden. Erst wenn auch dieses nicht mehr erhältlich ist, kann die Kontrollstelle eine Ausnahmebewilligung für konventionelles Raufutter erteilen. 

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One Response

  1. Das nenne ich scheinheilig. Anfangs Jahr wird hinaus posaunt, nur noch 100% CH-Knospe. Viele füllten 2021 noch die Scheune mit Italienischer Luzerne bis unters Dach und jetzt schreit man wieder zu wenig Futter wie schon 2018. Wenn Bio Suisse glaubwürdig sein möchte, müsste sie sagen: Zuerst Viehbestand um 10% verkleinern und erst dann importieren.

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