Freitag, 23. Juli 2021
12.06.2021 10:34
Alpaufzug

Die Alpfahrt sicher gestalten

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Von: mgt

In diesem Jahr erfolgt der Alpaufzug wegen der Witterung verzögert. Alpfahrten und Viehtriebe auf öffentlichen Strassen sind Gefahren ausgesetzt, ruft die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) in Erinnerung.

Damit Alpaufzüge unfallfrei durchgeführt werden können, müssen die Risiken auf der gesamten Strecke erfasst und mit geeigneten Massnahmen minimiert werden.

Eine gute Vorbereitung

Ein sicherer Viehtrieb erfordert viel Eigenverantwortung. Neben den örtlichen Gegebenheiten müssen auch regionale und gesetzliche Vorgaben berücksichtigt und mit den zuständigen Behörden abgesprochen werden.
Personal und Helfer/-innen müssen vor der Durchführung über den Ablauf und ihre Aufgaben umfassend instruiert werden.

«Gerade auf Hauptverkehrsachsen ist die Geduld für die Rinderherde auf der Strasse nicht bei allen
Verkehrsteilnehmenden gleich gross. Personen, welche fürs Treiben der Tiere verantwortlich sind, sollten sich daher ausschliesslich auf deren Bewegung und Kontrolle konzentrieren können», schreibt die BUL.

Sicherheit durch Sichtbarkeit

Mindestens zwei Sicherheitspersonen am Anfang und Schluss des Triebs regulieren und leiten den übrigen Verkehr und tragen so wesentlich zur Sicherheit aller Beteiligten bei. Der Einsatz von Funkgeräten erleichtert die Kommunikation und die Zusammenarbeit vor allem in unübersichtlichen oder dicht befahrenen Strecken.

Das Ausrüsten von Treibenden und Sicherheitspersonal mit reflektierenden Warnschutzwesten erhöht deren Sichtbarkeit auch tagsüber stark. Sicherheitspersonen tragen zusätzlich tagsüber eine Warnflagge und nachts oder bei schlechter Sicht zusätzlich eine Stablampe.

Im BUL-Merkblatt «Alpfahrt und Viehtrieb auf öffentlichen Strassen» gibt es einen Leitfaden dazu. Dieser kann bei der BUL gratis bezogen werden. 

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