24.04.2014 18:47
Quelle: schweizerbauer.ch - Tobias Humm
Braunvieh
Die Braunvieh-Jungzüchter haben eine Präsidentin
Der Vorstand der Braunvieh-Jungzüchter präsentiert sich nach der GV in neuer Zusammensetzung und mit einer Präsidentin.

Der abtretende Präsident der Schweizer Braunvieh-Jungzüchter, Enrico Bachmann, erwähnte in seiner Begrüssungsrede die vielen Erfolge, die seine Verbandsmitglieder auf zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen errungen haben. Er erwähnte aber auch, dass hinter den Erfolgen immer eine grosse Arbeit mit viel Leidenschaft stecke.

Trend zum Braunvieh

Trotz Schwierigkeiten im Umfeld der Landwirtschaft sieht Bachmann im Züchten gute Zukunftschancen, und er vermochte gar einen Trend hin zum Braunvieh zu entdecken. Insbesondere an der Olma wussten sich die jungen Züchter von ihrer besten Seite zu zeigen.

Als Höhepunkt des letzten Jahres bezeichnete Bachmann aber den 3. Braunvieh Junior Contest. Hier gewann unter anderem im Rangierungswettbewerb mit Philipp Dahinden der Jüngste der Kandidaten.

Aus dem Kassenbericht ging hervor, dass die Vereinigung im vergangenen Jahr einen Gewinn gemacht hat und mit einem beträchtlichen Vermögen dasteht.

Fünf Neue im Vorstand

Wie bei den Jungzüchtern üblich, dauert die Mitgliedschaft bis zum vollendeten 30. Altersjahr. Somit ergibt sich auch im Vorstand eine grosse Fluktuation. An der GV vom 16. April mussten gleich fünf neue Vorstandsmitglieder gewählt werden. Der Vorstand präsentiert sich neu in folgender Zusammensetzung: Beat Zehnder, GL; Philipp Stucki und Cinzia Pedrini, TI; David Ackermann, TG; Durana Caduff, GR; Reto Gerhard, ZH; Florian Pfulg, LU; Patrick Schönmann, AG/ZG und Michi Briker, UR.

Der Kanton Bern und die Region Nordwestschweiz sind im neuen Vorstand nicht vertreten, dafür gibt es eine Neuigkeit zu melden: Michaela Glarner aus Schänis vertritt die Kantone SG/AI/AR und ist die erste Präsidentin. Die junge Frau ist angehende Agrotechnikerin und hat neben der Stelle, die sie bald in einem Futtermittelbetrieb antreten wird, Zeit, um das Amt im Verband zu übernehmen. Vor der Aufgabe in der männerdominierten Branche ist ihr nicht bang, sie kennt trotz ihrer erst 22 Jahre die Vorstandsarbeit schon und weiss, was auf sie zukommt. Ausserdem sind mit ihr noch zwei Frauen im Vorstand.

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