29.12.2018 18:00
Quelle: schweizerbauer.ch - Adrian Haldimann
Kälberaufzucht
«Genomik verlangt Topaufzucht»
Ein deutscher Spitzenzuchtbetrieb setzt auf die Hokovit-Superrind-Aufzuchtmethode der Hofmann Nutrition AG.

Wenn es um die professionelle Aufzucht geht, greifen ausländische Betriebe auf Know-how einer Schweizer Firma zurück. Ein Beispiel ist der Betrieb von Christoph Lüpschen aus Lohmar (D) mit 250 Kühen und 550 Aufzuchttieren. Seit zwei Jahren wendet er die Hokovit-Superrind-Aufzuchtmethode an. Was bewog ihn dazu.

«Es hat mehrere Vorteile»

Lüpschen suchte nach einer höheren Wertschöpfung in der Milchviehhaltung. Deshalb ist er vor sieben Jahren  in die genomische Zucht eingestiegen und gründete Colonia Cows (Präfix Col).  Um die weltweite Vermarktung voranzutreiben, betreibt Lüpschen zusammen mit Diamond Genetics seit zwei Jahren die Firma Genesland. «Seit einigen Jahren verkaufen wir viele Kälber an Topauktionen», erklärt er.

Gut entwickelte und gesunde Tiere seien dabei das A und O. «Die Kälberaufzucht hat einen höheren Stellenwert erhalten als früher», betont Lüpschen.  «Deshalb haben wir nach einem möglichst einfachen und guten System gesucht», erzählt er und fand beim Schweizer Unternehmen Hofmann Nutrition AG die Lösung. «Das Testen der Superrind-Aufzuchtmethode begeistert uns.» Als Gründe nennt er die gute Gesundheit und die erfreuliche Jugendentwicklung der Kälber. Zudem biete das einfache System arbeitswirtschaftliche Vorteile.

Maximal fünf Liter pro Tag

 «Wir mischen dem Kolostrum, das konsequent auf die Qualität überprüft wird, in den ersten fünf Lebenstagen für eine bessere Widerstandsfähigkeit der Kälber das Premium-Kolostrum Calvicol sowie die mikronisierten Vitamine  Hokostar von Hokovit bei», erklärt  Lüpschen.  Anschliessend wird auf Vollmilchaustauscher gewechselt mit dem Zusatz Calvistart, ebenfalls von Hokovit. Lungenentzündungen und Durchfallerkrankungen seien seither weniger geworden.

«Bei unseren wertvollen Tieren ist das entscheidend», betont der Unternehmer. Die Kälber erhalten maximal fünf Liter pro Tag. Abgetränkt wird nach zehn Wochen. «Die Kälber sollen möglichst früh fressen», begründet er. Die Kälber erhalten zudem sechs Monate ein  Kälberaufzuchtfutter, das mit Calvistart angereichert wird.

Nach sechs Monaten seien die Kälber mit einem Gewicht von rund 230 Kilogramm sehr gut entwickelt. «Dann  dürfen wir  restriktiver füttern, damit die Jungrinder nicht verfetten. Wichtig sei in dieser Phase  die Zufütterung des Mikronährstoffpräparates Hokovit-Super Heifer Guard. Das optimale Abkalbealter liege bei 23 bis 24 Monaten.  «Wenn ich alles rechne, bewerte und beobachte, ist die Hokovit-Superrind-Aufzuchtmethode  wirklich  empfehlenswert», schliesst Lüpschen. 

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