7.05.2015 17:43
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
TVD
Kälber: Fiona und Max sind die beliebtesten Namen
742 Kuhkälber erhielten im letzten Jahr den Namen Fiona, 723 Stierkälber den Namen Max, wie aus der Tierverkehrsdatenbank hervorgeht. .

Bei den weiblichen Kälbern war der Name Fiona am beliebtesten im letzten Jahr. Insgesamt erhielten 742 Tiere in der Deutschschweiz diesen Namen. Auf dem zweiten Platz der Namens-Hitparade liegt Bella, gefolgt von Nora, Sina, Nina, Tina, Diana, Bianca und Flora. Bei den männlichen Kälbern führt der Name Max die Beliebtheitsskala an. 723 Tiere erhielten in der Deutschschweiz diesen Namen. Dahinter folgen Leo, Bruno, Sämi, Fritz, Peter, Moritz und Sepp.

In der Romandie gehören zu den beliebtesten Kuhkälber-Namen: Bella, Tulipe, Caline, Etoile, Noisette. Bei den Stierkälber sind es die Namen Charolais, Max, Bolet, Filou, Bob. Dies geht aus dem Jahresbericht der Identitas AG hervor, welche die Tierverkehrsdatenbank betreibt.

Noch nie seit dem Bestehen der Datenbank seien so viele Datenauswertungsanfragen von Veterinärbehörden, Bundesstellen, Journalisten, Verbänden und Wissenschaftlern gestellt worden wie 2014, teilt die Identitas AG anlässlich ihrer heutigen Aktionärsversammlung  mit. Der Rinderbestand ist im letzten Jahr um 1,9% zurückgegangen. Ursachen sind laut Identitas eine Steigerung der Schlachtungen bei gleichzeitigem Rückgang der Geburten. Gleichzeitig habe der Tierverkehr zugenommen. 2014 wurden über 5,9 Mio. Meldungen im Rindertierverkehr aufgezeichnet, 1% mehr als im Vorjahr. 

Bei den Equiden hat der Bestand um gut 6’000 Tiere auf rund 107’000 Tiere Ende 2014 zugenommen. Verantwortlich für die Zunahme sind zu einem grossen Teil die 4’000 Erstregistrierungen von Nachzüglern durch den Helpdesk, schreibt die TVD am Donnerstag in einem Communiqué. Als sehr gut werden der Equidenschlachtungsmeldungen bezeichnet. "Sie decken sich annähernd mit den Zahlen der amtlichen Fleischkontrollmeldungen", hält die TVD fest. Nachholbedarf besteht indes bei der Erfassung der Importmeldungen. Die Zahl der Importe liegt im Jahr 2014 mit 2’929 Meldungen immer noch deutlich unter dem Zollkontingent von 3’822 Tieren, welches in der Regel vollständig ausgeschöpft wird.

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