Montag, 8. März 2021
20.02.2021 19:17
Österreich

Ö: Mehr automatische Melksysteme

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Von: AgE

Österreichs Milchbauern setzen auf den technischen Fortschritt und nutzen verstärkt automatische Melksysteme. Darauf hat die Zentrale Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Rinderzüchter (ZAR) am vergangenen Freitag hingewiesen.

Laut ZAR waren im vergangenen Jahr auf den Kontrollbetrieben insgesamt 1 078 automatische Melksysteme im Einsatz; im Vergleich zu 2019 war das ein Plus von rund 20 Prozent.

Die meisten der neuen Anlagen, nämlich 66, seien in Oberösterreich installiert worden, 42 in Niederösterreich und 30 in Salzburg.

Mehr Flexibilität als Grund

Als Grund für die Neuanschaffung solcher Systeme hätten die Landwirte in Umfragen mehr Flexibilität bei ihren Arbeitsabläufen genannt, da die neuen Melksysteme keine festen Zeiten im Stall brauchten, berichtete der Verband. Auch eine Verringerung der hohen Arbeitsbelastung sei angeführt worden.

Wer jedoch meine, ein Roboter reduziere die Arbeit im Stall, der irre. Die Landwirte müssten das System regelmäßig kontrollieren und warten. Außerdem müssten jene Kühe, die das System noch nicht gewohnt seien, beobachtet und «eingeschult» werden.

Wunsch nach Vernetzung

Bei einer von den Landeskontrollverbänden (LKV) durchgeführten Mitgliederbefragung sei von den Betrieben mit Melkrobotern klar der Wunsch gekommen, die Datenvernetzung mit dem Rinderdatenverbund (RDV) und den automatischen Melksystemen zu forcieren, so der ZAR.

Ziel sei es, dass Daten wie beispielsweise Belegungen nur einmal im System erfasst werden müssten. Im Zuge des Forschungsprojekts D4Dairy werde derzeit intensiv an der Vernetzung und am Datenaustausch verschiedenster Systeme entlang der Wertschöpfungskette der Milchproduktion gearbeitet

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