18.10.2016 20:27
Quelle: schweizerbauer.ch - wpf
Olma
Olma: Auktionstiere lösten der Marktlage entsprechend gute Preise
Gegenüber dem Vorjahr galten die Auktionstiere der Olma rund 500 Franken weniger. Dennoch ist der Durchschnitt mit 3564 Franken deutlich höher als das langjährige Mittel. Den Höchstpreis erzielte ein Jongleur-Rinder mit 4650 Franken.

Seit 1966 veranstaltet die Olma eine Auktion von Braunviehzuchttieren. Am Dienstag fand in der Olma-Arena bereits die 51. Ausgabe statt. Wie zum Beispiel die Auktion am Zuger Stierenmarkt ist auch diese Auktion immer ein guter Gradmesser für den Viehhandel im Herbst. Obwohl die Aussichten auf dem Milchmarkt in eher eine positive Richtung zeigen und die Nachfrage nach Zuchtvieh durchaus vorhanden ist, konnte man mit dem Resultat der Auktion nicht restlos zufrieden sein.

Auktionstiere stammen aus Olma-Gebiet und Gastkanton

Die 36 Auktionstiere aus dem Gebiet der Olma-Kantone und des Fürstentums Liechtenstein galten ohne das eine versteigerte Kalb im Durchschnitt 3564 Franken. Das sind rund 500 Franken weniger als im Vorjahr, als man die 4000 Franken-Grenze knackte. Der Qualität der Tiere Schuld für diesen tieferen Durchschnittspreis zu geben wäre falsch. Denn die Qualität war vergleichbar gut.

Was aber in diesem Jahr fehlte, waren die absoluten Spitzentiere, welche den Durchschnitt hochgetrieben hätten. Zudem war für einige der besseren Auktionstiere der Zeitpunkt für den Verkauf wegen der Euterentwicklung alles andere als ideal. Trotzdem ist es seit 2010 der zweithöchste Schnitt. Im 2010 galten die Tiere im Schnitt nur gut 3100 Franken. 

Den höchsten Preis erzielte die Jongleur-Tochter Amelie von Werner Bollhalder aus Wittenbach für 4650 Franken. Das von Anibal hochträchtige Rind ist bis auf die eher schlechte obere Linie eine typische Jongleur-Tochter mit harmonischen Rahmen, gutem Fundament und vielversprechendem Euter. Die mit viel Kapazität ausgestattet Amelie stammt aus einer Glenn-Kuh die in vier Laktationen im Schnitt 7335 Kilogramm mit 3,46 Prozent Eiweiss produzierte und mit 84 Punkten in der 1. Lakation eingestuft ist.

Gute Preise aber kein Spitzenpreis erzielt

Nur 50 Franken weniger galten zwei weitere Tiere. Die Astro-Tochter Ariane von Ueli Stricker aus Grabserberg und Plaz BS Payssli Paloma von Ignaz und Dario Plaz aus Savognin konnte Auktionator Bruno Furrer aus Mosen für je 4600 Franken zuschlagen. Einen guten Preis galt auch die harmonische KBS Dylan Dylana von Krüsi Brown Swiss aus Graltshausen. Auch 4500 Franken bekamen auch Christian und Hansjürg Lötscher aus Fürstenau. Ihre Warior Nutella galt 3500. Nutella kalbte am Auktionstag und das Kalb wurde dann ebenfalls versteigert und galt 1000 Franken.

4450 Franken löste Fabrizio Julie von Markus Dörig aus Haslen AI. Stimmten die Euterqualität und die Kapazität des Rindes, war der Preis bald bei 4000 Franken. Christian Manser, Präsident der Olma-Tierschauen, stellte jeweils die Tiere vor. Sehr positiv fielen dabei die guten Milchleistungen und die sehr oft sehr tiefen Zellzahlen der Auktionstiere vor.

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