9.08.2017 13:19
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Swissgenetics
Rekord beim Sperma-Export
Das Genetikunternehmen Swissgenetics erzielte im Geschäftsjahr 2016/17 einen Export-Rekord. 560'000 Samendosen fanden den Weg über die Grenze. Grösster Abnehmer von Schweizer Genetik ist die Türkei.

Das Exportgeschäft bei Swissgenetics läuft wie geschmiert. Wurden im Geschäftsjahr 2015/16 noch 434'000 Dosen ausgeführt, so stieg dieser Wert im Geschäftsjahr 2016/17 auf 560'000. Dies entspricht einer Zunahme von 29 Prozent oder 126'000 Spermadosen.

Wichtigstes Exportland ist die Türkei. 120'000 Dosen, knapp mehr als ein Fünftel, wurden dorthin ausgeführt. Im Geschäftsjahr 2015/16 lag das Land noch auf dem zweiten Platz. Den zweiten Rang belegt Rumänien (2015/16: Rang 7). Auf den Plätzen 3 bis 5 folgen Polen, Italien und Österreich. Rang 8 im Ranking belegt Deutschland. Am meisten exportiert wurde das Sperma von Biver, einem Sohn von Blooming. Davon fanden über 20‘000 Samendosen den Weg ins Ausland.

Die Rassen Brown Swiss, Simmental und Swiss Fleckvieh führen in der Exportstatistik die Tabelle an, auf Rang 4 und 5 folgen Red Holstein und Holstein. «Ein solcher Erfolg ist nur möglich dank einer wachsenden Anzahl an zufriedenen Kunden über den ganzen Globus», schreibt Swissgenetics am Mittwoch in einem Communiqué. Die seit Jahrzehnten umgesetzte Qualitätsstrategie in der Beschaffung von Jungstieren, die Produktion der Samendosen und die enge Zusammenarbeit mit den Stierenzüchtern zahle sich aus.

Profitieren würden aber auch die Züchter, so das Unternehmen mit Sitz in Zollikofen BE. Diese könnten am Gewinn von Swissgenetics teilhaben, heisst es in der Mitteilung.

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