9.11.2017 10:41
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Deutschland
Steigender Umsatz dank Milchsektor
Der Milchsektor hat beim Anlagenbauer GEA im dritten Geschäftsquartal 2017 für steigende Umsätze gesorgt. Wie der Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie mitteilte, kletterten die Erlöse zwischen Juli und September 2017 im Vorjahresvergleich um 2,7 % auf 1,316 Mrd Franken, wobei die Anwendungen der Milchverarbeitung und Milchproduktion als wesentliche Treiber genannt wurden.

Regional liess sich nach Angaben der Unternehmensleitung ein Umsatzplus in West- und Osteuropa, der DACH-Region, dem Nahen Osten und Afrika sowie Lateinamerika erzielen.

Das operative Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte binnen Jahresfrist sogar um 7,0 % auf 139,73 Mio Franken zu.

Bereinigt um Zusatzkosten für Abfüllanlagen ergab sich ein Wert von 156,55 Mio Franken. „Dank einer positiven Ergebnisentwicklung insbesondere der Business Area Solutions konnten wir im Berichtsquartal beim operativen EBITDA trotz der Zusatzkosten für Abfüllanlagen wieder aufholen“, kommentierte der GEA-Vorstandsvorsitzende Jürg Oleas die Quartalsergebnisse.

Für das Gesamtjahr sei aber zu erwarten, dass nur der „untere Rand des Prognosekorridors“ erreicht werde. Oleas zeigte sich überzeugt, dass sich die eingeleiteten Massnahmen und Strukturverbesserungen in Verbindung mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens perspektivisch positiv auf die langfristig wachsende Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie auswirken werden.

Beim Auftragseingang musste GEA im Vorjahresvergleich einen leichten Rückgang um 2,5 % auf 1,225 Mrd Franken hinnehmen. 

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