21.06.2019 13:40
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Graubünden
Tiertransporte: Mehrere Anzeigen
Die Kantonspolizei Graubünden hat an drei Standorten anlässlich einer Weiterbildung der Tierschutzsachbearbeiter rund 60 Tiertransporte kontrolliert. Sechs Personen wurden wegen neun Widerhandlungen gegen die Tierschutz- und Tierseuchengesetzgebung verzeigt.

Die Kontrollen der Kantonspolizeien Graubünden und Glarus sowie der Stadtpolizei Chur fanden im Prättigau, in Unterrealta und in der Surselva.

Insgesamt wurden 60 Transporte von Nutztieren, gewerbliche Anhängerzüge wie auch private Tieranhänger an Personenwagen kontrolliert. Bei der überwiegenden Mehrheit gab es keine Beanstandungen.

Vier Anzeigen wurde wegen nicht oder schlecht gereinigter Transportfahrzeuge, zwei wegen fehlerhafter oder unterlassener Begleitdokumente und zwei wegen Nichteinhaltens von Fahrzeugmassen ausgestellt. Zudem beurteilten die Tierschutzsachbearbeiter den Transport einer verletzten Kuh. Dazu wurde ein Amtstierarzt beigezogen. Der Transport wurde korrekt durchgeführt. Die Verletzung wurde vorgängig tierärztlich beurteilt und vom Tierhalter auch korrekt dokumentiert.

Seit neun Jahren stehen in Graubünden rund ein Dutzend Tierschutzsachbearbeiter der Kantonspolizei Graubünden und der Stadtpolizei Chur im Einsatz. Ihnen stehen Polizisten bei Tatbestandsaufnahmen zur Seite. Am jährlichen Weiterbildungstag werden Informationen zur Haltung und zum Transport von Haustieren vermittelt, beispielsweise Vorschriften für Gehege, Lichtverhältnisse, Stallungen oder in einem Schlachthaus.

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