9.10.2017 12:27
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Deutschland
Unbekannte klauen 56 Kälber
In Baruth, rund 80 Kilometer südlich von Berlin, haben am frühen Samstagmorgen Diebe zugeschlagen. Aus einem Agrarbetrieb haben sie 56 Kälber und eine Mini-Melkanlage gestohlen.

In Brandenburg schlagen erneut Viehdiebe zu. Diesmal wurde Jungvieh geklaut. Zwischen Herbst 2016 und Frühling 2017 wurden im Osten von Deutschland bereits mehrere hundert Stück Vieh gestohlen. In der Folge wurde eine Sonderkommission eingerichtet. Vermutungen werden laut, dass die Rinder über das Transitland Polen in andere osteuropäische Länder verstellt werden. Dort sollen sie für den Aufbau von Viehherden eingesetzt werden.

Dank der Soko «Koppel» wurden im Sommer kein Viehdiebstahl mehr bekannt. Doch nun haben Unbekannte wieder zugeschlagen. Wie die «Märkische Allgemeine Zeitung» berichtet, wurden am frühen Samstagmorgen von einem Betrieb in Baruth Kälber gestohlen.  Um 2.45 Uhr brachen sie nach ersten Polizeierkenntnissen ein Zufahrtstor des Betriebs auf und verschafften sich Zugang zum Kälberstall.

Anschliessend trieben sie die jungen Tiere im Alter zwischen 4 und 95 Tagen aus dem Gebäude hinaus und führten sie weg. Zudem nahmen die Diebe sogleich eine Mini-Melkanlage und 250 Kilo Milchpulver mit. Derzeit fehlt von den Dieben und Tieren jede Spur. Die Unbekannten hinterliessen viele Spuren, die von der Polizei gesichert wurden.

Die Soko «Koppel» hat Ermittlungen aufgenommen. Der Wert der 56 Kälber und der Melkanlage wird auf 20'000 Euro (23'000 Franken) geschätzt. Bereits im Sommer 2016 wurden in Baruth 19 Kälber sowie eine Melkanlage geklaut. 

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