7.10.2013 07:23
Quelle: schweizerbauer.ch - Samuel Krähenbühl
Organisationen
«Vorstand schlägt Markus Gerber vor»
Nationalrat Andreas Aebi (SVP, BE) tritt als Präsident von Swissherdbook zurück. Er sagt, wie seine Nachfolge aufgegleist ist.

«Schweizer Bauer»: Sie treten per Ende Jahr als Präsident von Swissherdbook, dem grössten Schweizer Zuchtverband, zurück. Wer wird Ihr Nachfolger?
Andreas Aebi: Der Vorstand schlägt den Swissherdbook-Delegierten vor, an der DV am 3. Dezember Markus Gerber aus Bellelay BE zum neuen Präsidenten zu wählen. Als neuen Berner Vertreter schlägt der Bernische Fleckviehzuchtverband Walter Lüthi aus Allmendingen bei Bern vor. Die Vorschläge können an der DV vermehrt werden. Doch bisher wüsste ich nichts davon, dass die Vorschläge bestritten sind.

Mit dem Freiburger Albert Bachmann und dem Waadtländer Eric Sonnay treten zwei weitere Vorstandsmitglieder zurück. Wer rückt hier nach?
Als neuer Freiburger Vertreter wird voraussichtlich Roland Rothenbühler aus St.Ursen FR. zum Zuge kommen. Bei den Waadtländern ist Olivier Chambaz aus Duillier Doffizieller Kandidat. Diese Leute werden von ihren kantonalen Verbänden vorgeschlagen.

Sie sind aber auch noch im Verwaltungsrat von Swissgenetics. Bleiben Sie dort, oder treten Sie auch zurück?
Nein, aus dem Swissgenetics-Verwaltungsrat trete ich ebenfalls zurück. Dort wird Fredi Siegrist aus Meisterschwanden AG nachrücken. Bei Swissgenetics gibt es noch einen weiteren Wechsel. Bertrand Jenni als Vertreter der Interessengemeinschaft Schweizer Besamungszüchter (ISB) wird ersetzt durch Christophe Noël, Vuissens FR.

Sie sind auch Vizepräsident der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR). Dort tritt Präsident Markus Zemp ab. In den meisten Zuchtverbänden wie Swissherdbook, Holstein oder Mutterkuh Schweiz werden die Präsidenten neu oder fast neu im Amt sein...
Der Nachfolger von Markus Zemp wird an der nächsten ASR-DV gewählt. Der ASR-Präsident muss allerdings nicht zwingend gleichzeitig Präsident eines Zuchtverbandes sein.

Der Ständerat hat einem Vorstoss von Ständerat Roberto Zanetti (SP, SO) zugestimmt, der die Wiedereinführung der Bundesbeiträge an die kantonalen Beständeschauen fordert. Wird der Nationalrat nachziehen?
Ich unterstütze den Vorstoss von Zanetti im Nationalrat auf jeden Fall und meine Partei, die SVP, vermutlich auch. Das war ein cleverer Schachzug von Ständerat Zanetti. Denn so muss seine Partei mitziehen. Wenn das von mir gekommen wäre, hätte die SP den Vorstoss wohl kaum unterstützt. Leider hat Bundesrat Johann Schneider aber auch bereits angekündigt, den Betrag anderswo im Budget zu kompensieren, beispielsweise bei der Linearen Beurteilung und Einstufung.

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