4.04.2018 17:41
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Braunvieh
Zuchtprogramm 2017+ im Zentrum
In Baar ZG führte Braunvieh Schweiz die Delegiertenversammlung statt. Informiert wurde über das Zuchtprogramm 2017+, Preisreduktionen und Ehrungen für hohe Lebensleistungen. Zudem wurden drei neue Vorstandsmitglieder gewählt.

An der 121. Delegiertenversammlung von Braunvieh Schweiz rief Präsident Reto Grünenfelder zu einer dringend notwendigen Stärkung der Milchwirtschaft auf.

Preisreduktionen

Mit dem Zuchtprogramm 2017+ wolle der Verband die Rasse 2018 nachhaltig stärken, heisst es in einer Medienmitteilung von Braunvieh Schweiz. Es stehe für die offensive züchterische Weiterentwicklung von Braunvieh in Richtung fitte Eiweissrasse. Im Zentrum werden die Erfassung von Daten wie die Gesundheitsdaten sowie die Typisierung von weiblichen Tieren stehen. Zudem wird ein Team von 3 Aussendienst-Mitarbeitern den Züchtern für die Umsetzung zur Verfügung stehen.

Total 416 Delegierte sowie 93 Gäste nahmen an der DV teil. Sämtliche Geschäfte gingen einstimmig über die Bühne. Trotz etwas negativem Betriebsergebnis gabs dank nichtbetrieblicher Erfolge eine schwarze Null beim Rechnungsabschluss. Die Züchter profitieren von Preisredktionen und Vergünstigungen. In der ersten Rechnung wird der Herdebuchbeitrag von 2 Franken je Tier, der an die Viehzuchtvereine und -genossenschaften geht, von Braunvieh Schweiz übernommen. Bereits seit dem 1. Januar wurde mit der Einführung einer Abo-Lösung der Preis für den Trächtigkeitstest Fertalys reduziert.

30 Kühe ausgezeichnet

Vizedirektor Martin Rust konnte die Besitzer von Kühen mit mehr als 125'000 kg resp. 150'000kg Lebensleistung ehren. Die beachtliche Zahl von 30 Kühen erreichte im letzten Jahr diese Milchmenge. Darüber hinaus wurde je ein Preis für den "Fitness Star" Berg und Tal vergeben.

Neu gewählt wurden 3 Vorstandsmitglieder. Die Appenzeller Kantone erhalten mit Jakob Fuster einen neuen Vertreter. Er ersetzt den zurückgetretenen Martin Preisig. Altershalber traten 2 Vorstandsmitglieder zurück: Philippe Gruet für die Romandie und Franz Winterberger für den Kanton Bern. Sie werden durch Jonathan Criscione, Bösingen FR, und Christian Zürcher, Trubschachen BE ersetzt.

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