12.12.2015 10:00
Quelle: schweizerbauer.ch - ral
Schlusssitzung
Zwei haben Amtsdauer erreicht
Zwei versierte Schauexperten haben die maximale Amtsdauer erreicht. Anstelle von Res Hänni und Werner Zurbrügg wählte die Schaukommission Rolf Dummermuth und Viktor Reber als neue Gruppenleiter.

Die zwölf Jahre seien schnell vorbei gewesen, geben die scheidenden Experten Res Hänni, Gerzensee und Werner Zurbrügg, Scharnachtal, zu verstehen. Ehrungen heisse immer auch verabschieden. Damit sind zwei Gruppenleiter zu ersetzen. Dies sind Rolf Dummermuth, Fahrni, und Viktor Reber, Zweisimmen.

Da nächstes Jahr StefanSchumacher und Helmut Matti ausscheiden, wird Christian Aegerter, Gurzelen, als 2. Vizepräsident der Schaukommission eingearbeitet. Aus Tradition erhalten Experten bei Dienstende einen geschnitzen «Laden». «Der von Werner Zurbrügg ist besonders wertvoll, denn wir bezahlen den Schnitzer pro Buchstabe», sagt Kassier Walter Küng mit einem Lachen.

Werner Zurbrügg war auch Präsident der Stierenschaukommission. Für ihn rückt der bisherige Vize Christian Tschiemer, Habkern, nach. Hanspeter Ryter, Kandergrund, wird neuer Vizepräsident, und Rolf Dummermuth nimmt Einsitz als Mitglied. Ein Drittel aller Muni wird in der Westschweiz aufgeführt. Deshalb ist beabsichtigt, die Kommission um vier auf elf Mitglieder aufzustocken. Diese sollten vornehmlich aus der Romandie kommen. 

«Das erste Jahr als schweizerische Kommission ist nicht schlecht gelungen», stellt Präsident Stefan Schumacher fest. Auch Swissherdbook-Direktor Matthias Schelling pflichtet bei.: «Es hat gut funktioniert, und die Akzeptanz gerade ausserhalb des Kantons Bern hat einen guten Standard erreicht.» Künftig müssten die Kommission und Swissherdbook nochnäher zusammenrücken.

Schaustatistik

An den Beständeschauen wurden im 2015 gesamthaft 45739 Tiere aufgeführt, rund 500 weniger als im Vorjahr. Davon waren 1472 Stiere. 25173 wurden an den Herbstschauen punktiert. Der Hauptharst kommt aus dem Kanton Bern, 1809 Tiere stellte der Kanton Solothurn, 969 Simmentaltiere die Westschweiz. Im Oberwallis wurden 357, in den Kantonen Luzern und Baselland je gut 130 Tiere gezeigt. Simmental hat einen Anteil von 35%, Swiss Fleckvieh 34 %. ral

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