24.04.2019 07:20
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Pferdemedizin
Alternative Heilmethoden beliebt
Bei gesundheitlichen Problemen von Pferden und anderen Equiden kam früher traditionell der Tierarzt oder der Hufschmied in den Stall. Heute sind es Dienstleister aus den verschiedensten Bereichen.

Eine Studie der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL untersuchte Dienstleistungspräferenzen im Gesundheitsmanagement beim Pferd. Dabei zeigte eine Umfrage bei 2'267 Pferdebesitzenden und Pferdehaltenden in der Schweiz und in Deutschland, dass der Tierarzt noch immer die häufigste in Anspruch genommene Dienstleistung ist, gefolgt von Zahnbehandlungen, dem Hufschmied und Osteopathischen Behandlungen.

Nicht mehr nur der Tierarzt

Über die Hälfte der deutschen Pferdebesitzer und Pferdehalter gaben an, mindestens einmal pro Jahr ihr Pferd einer physiotherapeutischen Behandlung zu unterziehen, während über 70% der Schweizer Pferdebesitzer nie einen Physiotherapeuten für ihr Pferd beiziehen.

Auch Akupunktur ist in Deutschland unter den Pferdebesitzern verbreiteter als in der Schweiz: bloss 14% der Schweizer gaben an, Akupunktur-Dienstleistungen für ihr Pferd einzusetzen während mehr als 28% der Deutschen Pferdebesitzenden Akupunktur-Dienstleistungen mindestens einmal pro Jahr nutzen.

Schweizer Pferdebesitzer sind treue Kunden

Durchschnittlich werden die verschiedenen Dienstleister 4,5-mal jährlich (Schweiz) respektive 5,5-mal jährlich (Deutschland) konsultiert. Das liege vermutlich daran, dass die Dienstleistungen in Deutschland selbst lohnbereinigt günstiger seien, wie Josie Siegel, Verantwortliche der Studie, zu Bedenken gab.

75% der Umfrageteilnehmer in der Schweiz wechseln ihren Dienstleister nie, während in Deutschland bloss 57% der Umfrageteilnehmer angaben, ihren Dienstleister nie zu wechseln.

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