Donnerstag, 4. März 2021
18.01.2021 16:46
Schweden

S: Regulierung von Wolf läuft planmässig

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Von: AgE

In Schweden hat am 2. Januar die diesjährige Regulierung des heimischen Wolfsbestandes begonnen. Die zuständigen Jagd- und Veterinärbehörden haben in der aktuellen Saison insgesamt 28 Wölfe zum Abschuss freigegeben. 

Der schwedische Wolfsbestand wurde im Frühjahr 2020 auf insgesamt 365 Tiere geschätzt. Wie schon in den Vorjahren war die Bejagung der Beutegreifer auch 2020/21 nicht unumstritten.

Mehrere Naturschutzverbände hatten bis zuletzt versucht, die Bestandsregulierung gerichtlich zu stoppen, waren damit aber kurz vor dem Jahreswechsel gescheitert. Damit konnte die sogenannte Lizenzjagd wie geplant im neuen Jahr beginnen.

Ohnehin dürfte die Bejagung schon bald wieder vorbei sein, auch wenn das offizielle Ende der Saison auf den 15. Februar gelegt wurde. Nach Angaben der Behörden waren bis zum 13. Januar bereits 25 Tiere erlegt worden. Die verbleibenden Wölfe dürften daher aller Voraussicht noch vor Ablauf der Saison geschossen werden.

In Schweden wird der Wolfbestand seit Jahren über Lizenzjagden reguliert. Im Winter 2017/18 waren beispielsweise 22 Tiere zum Abschuss freigegeben worden. In der vergangenen Saison 2019/20 hatte die Umweltschutzbehörde die umstrittene Regulierung des heimischen Wolfbestandes allerdings ausgesetzt.

Der Grund dafür lag in der Populationsentwicklung des Beutegreifers. Nach Einschätzung der Behörde stand die schwedische Wolfspopulation damals mit 300 Tieren kurz vor dem Erreichen eines günstigen Erhaltungszustands, weshalb eine Regulierung nicht für notwendig erachtet worden war.

27 Responses

  1. Schweden hat eine Bevölkerungsdichte von 22.43 Menschen/km2. Die Schweiz von 215 Menschen/km2. Also gut 10 mal mehr als Schweden.
    Der Wolfsbestand sollte also auch etwa 10 mal kleiner sein als in Schweden, d.h. 36 Tiere für die ganze Schweiz (maximal).
    Warum wird das nicht gemacht? Antworten: 1. Verhinderung durch die kommunistischen Umweltorganisationen der Schweiz, die viel Geld in die Abstimmung gegen den Wolfsabschuss investiert haben. 2. Manipulation der Bevölkerung in Schulen und Medien.

    1. Nana. Da hat’s einer absolut nicht verstanden.
      Manipulation also wenn man die Bevölkerung inkl Kinder aufklärt und Ihnen darlegt mit der Natur zu leben. Und nicht wie früher resp hinter dem Mond Mentalität einfach abzuballern der Natur „zuliebe“.
      Und Sorry ja ich weiss wovon ich rede. Ich habe mehrere Jahre „unter“ Wolf und Bär gearbeitet auf Farmen ( inkl Tieren,“Opfern?)und auch paar Monate im Zelt fast Aug in Aug mit diesen Genialen Tieren.ohne Schusswaffen…..

      1. Nana Fisch76, auch du vergisst etwas: du warst wahrscheinlich in einem Land mit noch tieferer Bevölkerungsdichte als Schweden. Möchtest du in der Schweiz Regionen für den Wolf entvölkern?

      2. @Fisch76: Du hast es verstanden? Was sagst du zu all den Nutztieren, die von den Wölfen gerissen werden. Wenn die Schweiz – wie in einem Propagandafilm von SRF (Netz Natur) erwähnt – nur 10 bis 20’000 Einwohner hätte (wie der Ort, wo du mit Wolf und Bären zusammengelebt hast), dann könnte man akzeptieren, dass Wolf und Bär ihre Funktion als Polizisten der Natur spielen. Aber wir haben den Menschen, der entscheidet, nicht Wolf und Bär. Der Mensch ist über die Tiere gestellt. Verstehst du das?

    2. Nach deiner Rechnung müsste die Schweiz dann auch etwa 300 Braunbären haben (Schweden ca 3000)
      Raubtierbestände regulieren sich selbst durch ihr Nahrungsangebot oder innerartliche Konkurrenz. (Biologie 3. Klasse)
      Graubünden hat die höchste Wolfsdichte in der Schweiz und das ist auch gut so! Die Rotwildbestände dort sind jenseits von gut und böse….Jetzt müssen wir nur noch mit der leidigen „Abschuss-Diskussion“ aufhören und uns wirklich Gedanken zur Problemlösung machen.

      1. Der Mensch ist über den Wolf gesetzt. Er ist auch Teil der Schöpfung („Natur“). Ja, er ist die Krone der Schöpfung, die als Ebenbild Gottes, in Verantwortung über die anderen Lebewesen und über die ganze Erde herrscht.
        Man muss schon mit allen Fakten argumentieren und nicht nur mit denen, die einem ins Konzept passen.

      2. @lynxlynx: eben wird im Biologieunterricht (kommunistisch unterwandert, wie oben geschildert), nicht gelehrt, dass die Tiere geschaffen wurden. Oder wie erklärst du dir das Genom der Tiere (das dem Prinzip her genau der Software eines Computers entspricht)? Hat diese Software, das Genom die Natur (Zufall, Zeit und Materie) geschaffen? Das wird doch im Biologie und Geographie-Unterricht gelehrt. Denk mal darüber nach!

        1. Dominium terrae aus dem alten Testament…..Fortschrittlich! Die Bibel ist ein gutes Buch, jedoch nicht gerade die beste Lektüre wenn es um biologische Fakten geht. (Biber ist übrigens auch kein Fisch mehr)
          Zurück zum Thema? Angenommen man reduziert den Wolfsbestand auf deine 36 Tiere….Wie gehst du vor? Du bist ja scheinbar Spezialist auf diesem Gebiet also beschreibe doch bitte dein Vorgehen.

          1. @lynxlynx: Beantworte erstens die Frage, wer all die Tiere (Luchs!, Wolf, ..Menschen) geschaffen hat! Die Bibel schlecht zu machen gehört genau ins Repertoire der Marxisten. Bist du einer davon? Dann zweitens: Wir brauchen keine Spezialisten (deine Grundannahmen zeigen, dass du nur in sozialistisch-kommunistischen Begriffen denken kannst), wir brauchen nur die Freiheiten und das sich halten an die Grundrechte der Bundesverfassung. Die Bergbevölkerung wird den Wolfsbestand selber regeln.

          2. „Fortschrittlich“ ist ein Begriff des Kommunismus und dieser bringt uns zurück ins Mittelalter. Diese Geisteshaltung, die materialistisch ist und Gott und die Schöpfung verleugnet, bringt uns überhaupt keinen wahren Fortschritt. Die bringen uns nur Probleme, die dann wieder gelöst werden müssen, ….

          3. @lynxlynx: Vielleicht kannst du noch erklären, was du meinst mit dem Biber, der auch kein Fisch mehr sei?

      3. @lynylynx: „Gedanken zur Problemlösung machen“. Zuerst muss festgestellt werden, was das Problem ist, woher es kommt und welche Möglichkeiten es gibt, das Problem zu lösen. Hier sind Leute wie du, auf einem Auge völlig blind (eben weil sie durch die kommunistische Unterwanderung in Schule und Medien unfähig sind, ihre Verblendung wahrzunehmen). Die Schweiz ist nicht nur selber dicht besiedelt, sondern auch die umgebenden Länder. Das im Gegensatz zu Schweden, wo der Norden dünn besiedelt ist.

        1. Elegant der Frage ausgewichen….Was das Problem ist, ist „Leuten wie mir“ schon lange bekannt. Leute die sich in der Natur bewegen, Leute die schon mehr als 20x wilde Luchse und sogar Wölfe in der Schweiz gesehen haben, Leute die aktiv mit der Bergbevölkerung sprechen und gemeinsam nach einer Lösung suchen, Leute die aktiv Jagen und sich um unsere Natur sorgen, Leute die unsere Wälder und Wiesen von Abfall und Neophyten befreien…Ein Resultat kommunistisch unterwanderter Schulen? Gut so!

          1. @lynxlynx: Dann bist du also ein Umweltaktivist. Du bekommst den Lohn vom Staat oder von deiner Organisation? Du hast mit der Bergbevölkerung gesprochen. Aber du lebst nicht wie ein Bergbauer von den Nutztieren, die der Gefahr von Wölfen ausgesetzt sind. Kannst du mir einen vernünftigen Grund angeben, warum sich die Bergbevölkerung nicht gegen den Wolf und Luchs mit dem Gewehr wehren soll? Eine der grösste Gefahren für die Bergbevölkerung sind die Umweltorganisationen und die Wölfe.

        2. Wer die Tiere geschaffen hat? Auf Marxismus TV gibt es eine Sendung über „Entstehung des Lebens“
          Wieso sich die Bergbevölkerung ohne Kenntnis über Waffenhandhabung und Biologie den Wolfsbestand nicht selber regeln sollte? Wieso man also Wilderei nicht fördern sollte?
          Nein, ich arbeite weder für eine Umweltorg. noch für den Staat bzw. nur unentgeltlich.

          1. @lynxlynx: Eben Marxismus. Erkläre es mir doch bitte selber in wenigen Worten! Damit mir und den Lesern deine Gedankengänge offenbar werden.

          2. Danke für den Hinweis: ein Kurzvideo erklärt, dass die Kirche den Biber im Mittelalter zum „Fisch“ erklärt habe. Fischfleisch im Gegensatz zu normalen Fleisch darf gemäss röm. kath. Lehre an Fasttagen gegessen werden. Die kath. Kirche, wie die Menschen allgemein (und besonders die Marxisten, die das durch ihre verheerende Bilanz bewiesen haben) sind fehlbar. Die Bibel erklärt den Biber nicht zum Fisch. Aber du unterschiebst das der Bibel. Ist das aufrichtig?

          3. Falls du jetzt von mir die Schöpfungsgeschichte hören möchtest wie Gott in 7 Tagen die Welt erschaffen hat, muss ich dich enttäuschen.
            Dass sich die katholische Kirche bezüglich Biber geirrt hat ist verzeihlich. Weniger verzeihlich ist es, wenn Fakten, Statistiken und Biologen (sog. „Spezialisten“) in Frage gestellt werden und man sich in den soz. Medien selbst zum „Allwissenden“ kürt.

          4. @lynxlynx: Welche Fakten, Statistiken stelle ich in Frage? Die Spezialisten (wie du) müssen auch beweisen, dass sie wirklich etwas von der Sache verstehen (nicht nur Biologie, sondern auch Rechtsstaatlichkeit, …). Das fehlt mir bei dir. Schon die Frage, wie das Wolfsproblem gelöst werden soll. Einfach die Betroffenen machen lassen. Damit stelle ich mich nicht als Allwissenden dar, sondern als einer, der sich auf die Grundrechte der Bundesverfassung beruft, insbesondere die Artikel 5, 5a und 6.

          5. Das Wolfsproblem ist keine Kernphysik! Trotzdem muss das Vorgehen wohl überlegt sein. zBsp. Zusätzliche Fördergelder für Herdenschutzmassnahmen. Hilfe beim Zaun-Aufbau aus der Bevölkerung (Zivis, Militär) Anerkennung gewisser Hunderassen als Herdenschutzhunde. Unbürokratische Lösung bei Rissen. Ja, das ist mit Aufwand (Geld) verbunden. Wer schon mal mit einem Förster gesprochen hat, weiss, dass sich dieser Aufwand lohnt.

          6. @lynxlynx: Danke für deine vernünftige Antwort zu den Massnahmen. Jedoch wie bei anderen Problemen, die erst durch Sozi-Kreise „geschaffen“ wurden (Klimawandel, Covid-Pandemie, …) wäre es noch vernünftiger, auf diese Scheinprobleme nicht (mit Massnahmen) einzugehen . Das Wolfsproblem wurde dadurch geschaffen, dass die Umweltverbände (und die falsch beeinflusste Bevölkerung) durchgesetzt haben, dass der Wolf in einem dicht-besiedelten Land wie der Schweiz ein exklusives Existenzrecht habe.

    3. Nichts verstanden. Vergleiche mal nicht die Bevölkerungsdichte, sondern die Dichte der natürlichen Beute (Paarhufer wie Reh, Hirsch oder Elch), dann wirst du sehen, dass das Nahrungsgebot in der Schweiz x-mal dichter ist als in Schweden. Deshalb können hier auf der selben Fläche viel mehr Wölfe völlig artgerecht und nachhaltig leben. Wie viele Menschen es gibt, ist völlig egal. Wölfe leben von Wild, nicht von Menschen.

      1. @Kevin: das ist eine einseitige Sichtweise. Der Mensch ist auch Teil der „Natur“. Er herrscht darüber. Also dürfte er gemäss deiner Theorie alle Wölfe (und auch Hirsche, Rehe, …) die ihm und seinen Nutztieren schaden (Wölfe) oder die ihm nützlich sind (als Nahrung)- abschiessen.
        Deinem Namen nach bist du jung und ein Beispiel für eine Person, die unser (kommunistisch unterwanderte) Schuldsystem genossen hat. Deshalb kommst du auf diese einseitige Schlussfolgerung.

  2. Leider schweigt sich der Artikel völlig darüber aus, weshalb Schweden die Lizenzjagd zuletzt für mehrere Jahre aussetzen musste. Nämlich weil der Wolfsbestand nach den letzten Jagden eingebrochen ist, weil zusätzlich massiv gewildert wurde. Die Lizenzjagd hat dazu geführt, dass Wilderei „en vogue“ wurde.

    1. @Kevin: So kann man die Wahrheit auch verdrehen. Es geht darum, dass Schweden entschieden hat, dass etwa 300 Wölfe für Schweden (das mehr als 10 mal grösser ist als die Schweiz) genug sind. Ob dieser Bestand durch Wilderei oder durch legitime Jagd zu Stande kommt, ist in dieser Diskussion völlig unwesentlich.

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