Samstag, 31. Juli 2021
21.12.2020 12:33
Abgabe

Schafe und Ziegen: Identitas zieht Beiträge ein

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Von: lid

Ab 1. Januar 2021 zieht die Identitas AG im Auftrag des Schweizer Bauernverbandes (SBV) neu auch die Beiträge für Schafe und Ziegen ein.

Seit drei Jahren werden die Beiträge für Rinder und Schweine an den Schweizer Bauernverband in einem Mandatsverhältnis durch die Identitas AG eingezogen, schreibt der SBV in einer Mitteilung.  Das System habe sich bestens bewährt, da administrative Kosten gespart und Synergien genutzt werden können.

Ab 1. Januar

In Absprache mit dem Schweizerischen Schafzuchtverband, Schafe Schweiz und dem Schweizerischen Ziegenzuchtverband werden ab 1. Januar 2021 deshalb neu auch die Beiträge für Schafe und Ziegen auf diesem Weg erhoben. Eingesetzt werden die Mittel für die allgemeine Standesvertretung sowie spezifische Leistungen zugunsten der Viehwirtschaft.

Bei den Schafen wird 7 Rappen pro abgegebene TVD-Marke erhoben, mindestens aber 5 Franken pro Jahr. Bei den Ziegen gilt zudem ein Maximalbetrag von 5 Franken. Mit der Umstellung entfallen die bisher durch die betroffenen Organisationen an den SBV entrichteten Beiträge.

«Der Schweizer Bauernverband (SBV) übernimmt übergeordnete Aufgaben und erbringt Leistungen für die gesamte Landwirtschaft und alle Bauernfamilien. Dazu gehören die nationale politische Arbeit, die Bearbeitung von übergeordneten Marktfragen, Kommunikation und Marketing sowie eine breite Palette an Dienstleistungen», heisst es in der Mitteilung weiter.

SBV: Schaf- und Ziegenhalte profitieren

Die Finanzierung der Arbeit des SBV basiert zu zwei Dritteln aus selbst erwirtschafteten Einnahmen oder verrechneten Dienstleistungen und einem Drittel aus Mitgliederbeiträgen. 60 Prozent der Mitgliederbeiträge zahlen die kantonalen Bauernverbände auf Grundlage der Flächen. 40 Prozent steuern die Produzentenorganisationen bei. Das Total von 2,27 Millionen Franken ist seit den 90-er Jahren unverändert.

Die Schaf- und Ziegenhalter würden  in vielerlei Hinsicht von den Arbeiten des SBV profitieren, heisst es weiter. «Ein griffiger Grenzschutz ist auch für sie wichtig, ebenso der Ausgang von Abstimmungen mit negativen Auswirkungen auf die Landwirtschaft und insbesondere die Tierproduktion», heisst es in der Mitteilung.

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