Sonntag, 23. Januar 2022
21.11.2021 09:45
Polen

ASP heizt Strukturwandel im Schweinesektor an

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: AgE

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) und turbulente Märkte haben in den vergangenen sieben Jahren offenbar viele polnische Schweinehalter zum Aufgeben gebracht. 

Nach Angaben des Warschauer Landwirtschaftsministeriums hatte es im Jahr 2014 – als die hochansteckende Tierseuche erstmals in Polen nachgewiesen worden war – landesweit noch 179’000 einzelne Hausschweinbestände mit insgesamt rund 10,5 Millionen Tieren gegeben, was durchschnittlich 59 Schweine pro Herde bedeutete.

Bis 2019 war die Zahl der Schweinehaltungen auf 116’000 zurückgegangen. Zur Jahresmitte 2021 zählten die Behörden noch etwa 92’000 Betriebe mit Schweinen, was gegenüber 2014 einem Rückgang um fast die Hälfte entsprach.

Der stellvertretende Landwirtschaftsminister Szymon Giżyński wies darauf hin, dass die Gesamtzahl an Schweinen in dieser Zeit dennoch nahezu gleich geblieben sei. Er führt den Ausstieg vieler Halter und die gleichzeitig wachsenden Herdengrößen insbesondere auch auf die ASP zurück. Diese habe für einen deutlich steigenden Bedarf in puncto Biosicherheit und Seuchenprävention gesorgt.

Die dafür erforderliche Professionalisierung habe für einen zunehmenden Wettbewerbsdruck hin zu größeren Betrieben gesorgt. Für kleinere Unternehmen werde es immer schwerer, die Anforderungen in diesen Punkten zu erfüllen, erklärte Giżyński.

Mehr zum Thema
Tiere

Die gut ausgebildeten Schweinehalter sähen den kommenden Jahren mit dem steigenden Eiweissbedarf für die wachsenden Bevölkerung, der hochstehenden Qualität und mit leidenschaftlichem Einsatz aber zuversichtlich entgegen, betont Adrian Schütz von…

Tiere

Doris Bigler 2019 und 2020 waren gute Jahre für die Schweineproduzenten. Letztes Jahr gabs zu viele Schlachtschweine und tiefere Preise. Mit einer fix definierten Jager-Prämie will IP-Suisse nun ein bedarfsgerechteres…

Tiere

Immer weniger Schweinehalter seien aufgrund der strengen Stickstoffpolitik der Haager Regierung in der Lage, Investitionen zu tätigen. Ausserdem bestehe ein Mangel an Hofnachfolgern. - Monika Gerlach Auch für den niederländischen…

Tiere

zvg Herkömmliches Schweinefutter ist von feiner Struktur. Dies ist optimal für die Futterverwertung, ermöglicht aber keine artgerechte Futteraufnahme und kann Magengeschwüre verursachen.  Mirjam Holinger vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE