30.09.2020 07:00
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Tiergesundheit
ASP sorgt für Probleme am Schweinemarkt
Seit bei Wildschweinen in Brandenburg die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden ist, darf kein Schweinefleisch mehr in den wichtigen Absatzmarkt China geliefert

In Deutschland liegt der Selbstversorgungsgrad von Schweinefleisch bei 117% Prozent, wie aiz.info berichtet. Zwischen Januar und Juni sind 230'000 Tonnen nach China exportiert worden. Weil China wegen der ASP-Fälle den Import von deutschem Schweinefleisch untersagt, müssen nun neue Abnehmer gefunden werden.

Leidtragende sind auch die österreichischen Bäuerinnen und Bauern. Es werde versucht, deutsches Schweinefleisch in Österreich deutlich unter dem Normalpreis zu verramschen, zitiert aiz.info einen Branchenkenner.

Tritt die ASP bei Hausschweinen auf, hilft nur das Töten von Beständen als Gegenmassnahme. Denn eine Impfung oder Behandlung existiert nicht. Keine Gefahr stellt die Krankheit hingegen für andere Tiere und Menschen dar. Weitere Informationen gibt es auf der Website des BLV.

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