6.04.2019 17:43
Quelle: schweizerbauer.ch - sum
Schweinepest
ASP: Vorsicht ist immer noch nötig
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wird durch eine Virusinfektion verursacht. Sie befällt Haus- und Wildschweine. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) macht in einem Merkblatt auf die Symptome aufmerksam: Hohes Fieber, plötzliche Todesfälle, Hautblutungen, Aborte, Durchfall, Fressunlust, schlechte Mastleistung. Achtung: es können auch nur einzelne Tiere des Bestands betroffen sein.

Das ASP-Virus ist extrem widerstandsfähig und mehrere Monate überlebensfähig, etwa in Wurst- und Fleischwaren, Blut, Kadavern oder der Umwelt. Ein Eintrag in den Schweinebestand ist möglich durch  Verfütterung von Speiseresten (Fleisch- und Wurstwaren), kontaminierte Transportfahrzeuge, Futter, Stroh, Kleidung oder Schuhe,  Kontakt mit infizierten Haus- oder Wildschweinen. Verfüttern Sie keine Speisereste an Ihre Schweine. Achten Sie auf eine strikte Zutrittskontrolle für betriebsfremde Personen.

Betreten Sie und ihr Betriebspersonal den Stall nur über eine Hygieneschleuse, inklusive Anziehen stalleigener Kleidung und Stiefel.  Verhindern Sie jeden Kontakt ihrer Hausschweine mit Wildschweinen: doppelte, sichere Umzäunung der Ausläufe, unzugängliche Lagerung von Futter und Einstreu etc. Ziehen Sie bei Anzeichen fieberhafter Allgemeinerkrankungen im Bestand den Bestandstierarzt bei. sum

 

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