2.03.2014 08:23
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
EU
EU-Schlachtschweine verlieren weiter an Wert
Die Schlachtschweinenotierungen an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben zur Monatsmitte erneut auf breiter Front nachgegeben. Nach Angaben von Marktexperten sorgte die andauernde Einfuhrsperre Russlands für EU-Schweinefleisch für fortgesetzten Druck am Markt.

Die EU-Kommission ermittelte für die Woche zum 23. Februar 2014 ein durchschnittliches Preisniveau von 157,17 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG) für die Handelsklasse E, das waren 2,56 Euro beziehungsweise 1,6 % weniger als eine Woche zuvor; der negative Abstand auf das Vorjahresniveau vergrößerte sich auf 15,13 Euro/100 kg oder 8,8 %. Besonders deutlich gaben in der Berichtswoche mit Abschlägen von jeweils mehr als 4 % die Notierungen in Polen, Portugal und Litauen nach; die niederländischen Mäster mussten ein Minus von 3,4 % verkraften.

In Dänemark und Frankreich verloren die Schlachtschweine im Vorwochenvergleich 2,2 % beziehungsweise 2,7 % an Wert; in Belgien und Spanien waren es jeweils 1,3 %. In Deutschland gab die Notierung mit einem Minus von 0,8 % zuletzt nicht ganz so stark nach; allerdings war es zuvor bereits zu spürbaren Abzügen gekommen. Stabile Preise wurden zuletzt aus Irland und Österreich gemeldet. In Bulgarien durften sich die Erzeuger entgegen dem EU-Trend sogar über eine Erlösverbesserung von 1,1 % freuen.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE