16.05.2015 16:19
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Schweine
Mehr Schweine in dänischen Ställen
Die Schweineproduzenten in Dänemark haben ihre Bestände erneut aufgestockt. Nach Angaben des Dachverbandes der dänischen Agrar- und Ernährungswirtschaft (L&F) wurden zum Stichtag 1. April 2015 insgesamt 12,48 Millionen Schweine in Dänemark gehalten.

Das waren 226 000 Tiere oder 1,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Zugleich war dies der höchste Stand bei einer Frühjahrszählung seit mehr als sechs Jahren. Zuwächse waren laut L&F in fast allen Kategorien zu verzeichnen. Am stärksten fielen diese bei den Jungschweinen mit einem Gewicht von 20 kg bis zu 50 kg aus, für die ein Bestandsplus von 4,1 % auf 5,57 Millionen Tiere zu verzeichnen war. Die Zahl der Ferkel nahm gegenüber April 2014 um 2,2 % auf 2,61 Millionen Stück zu, die der Mastschweine ging allerdings um 2,1 % auf 3,06 Millionen zurück.

Im Vergleich zu den Jungtieren wurde die Sauenherde von den dänischen Schweinehaltern weniger stark ausgedehnt: Mit insgesamt 1,24 Millionen weiblichen Zuchttieren erhöhte sich der Sauenbestand binnen Jahresfrist lediglich um 1,3 %. Während dabei die Zahl der tragenden Tiere gegenüber April 2014 mit 788 000 Stück um 0,8 % zunahm, wurde die Haltung von nicht gedeckten Sauen um 2,3 % auf 440 000 Tiere ausgedehnt.

Die Bestandszuwächse und insbesondere die höheren Sauenzahlen deuten darauf hin, dass die dänischen Ferkelexporte auch 2015 weiter wachsen werden. Dies machen auch die Ausfuhrzahlen für das erste Quartal 2015 deutlich: Demnach verkauften die Dänen von Januar bis März die neue Rekordmenge von insgesamt 3,04 Millionen Schweinen ins Ausland; das waren 359 000 Tiere beziehungsweise 13,4 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Maßgeblich dafür war der erneut expandierende Ferkelexport, der gegenüber dem ersten Quartal 2014 um gut 358 000 Stück oder 13,9 % in die Höhe schnellte. Die Ausfuhr von Schlachtschweinen nahm dagegen nur moderat um 1,3 % auf 93 800 Tiere zu, während der Verkauf von Sauen mit lediglich 10 350 Tieren um 4,5 % unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau blieb.

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