5.02.2017 17:58
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Spanien
Schweinefleischexport auf neuen Rekordwert gesteigert
Spaniens Schweinefleischexporteure haben ihren Auslandsabsatz im vergangenen Kalenderjahr vor allem dank der belebten Nachfrage in China auf einen neuen Rekordwert kräftig gesteigert und damit die Prognosen bestätigt. Das geht zumindest aus aktuellen Schätzungen der Branchenorganisation Interporc hervor.

Gegenüber der Presse berichtete Interporc in Madrid von einer geschätzten Gesamtexportmenge von fast 2,1 Mio t verarbeitetem und unverarbeitetem Schweinefleisch im vorigen Kalenderjahr. Im Vergleich zu 2015 entspräche das einer Steigerung um 21 %. Wertmäßig erhöhte sich der Auslandsabsatz laut Angaben von Interporc im Vorjahresvergleich um 16 % auf rund 4,5 Mrd Euro.

Haupthandelspartner war auch 2016 wieder Frankreich, wo die spanischen Schweinefleischexporteure geschätzt insgesamt 759 Mio Euro einnahmen. Bezogen auf die Liefermenge blieb Frankreich mit zusammen 318'000 t Schweinefleisch aber hinter China zurück, das seine Bezugsmenge im vorigen Jahr auf 419'000 t verdoppelte und sich damit erstmals auf Platz eins der Länder mit den größten Einkaufslisten setzte.

China grosser Abnehmer

Auch ihre Umsätze konnten die spanischen Schweinefleischexporteure 2016 in China verdoppeln, und zwar auf geschätzt insgesamt 665 Mio Euro. Wichtige Geschäftspartner waren außerdem Italien, Portugal und Japan sowie mit einigem Abstand Polen, Südkorea, Hongkong und Deutschland.

Dorthin verkaufte Spanien 2016 zusammen gut 69 000 t Schweinefleisch und nahm damit 247 Mio Euro ein. Die Schweinefleischausfuhren des südeuropäischen Landes sind bereits seit einigen Jahren auf Wachstumskurs. Im Jahr 2015 hatten sie gemäß Informationen von Interporc mengenmäßig um 17 % und wertmäßig um 9 % zugelegt. Für den Zeitraum 2008 bis 2016 gibt die Branchenorganisation eine Erhöhung der Liefermenge um insgesamt 68 % und eine Steigerung des Auslandsumsatzes um gut 84 % an.

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