Freitag, 23. Juli 2021
22.07.2021 07:34
Deutschland

Schweinepest: DBV fordert konsequentere Bekämpfung

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Von: aiz

Nach dem Auftreten eines dritten Falles der Afrikanischen Schweinepest bei Hausschweinen am vergangenen Samstag erneuert der Deutsche Bauernverband (DBV) seine Forderung nach einer verstärkten Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen. 

«Angesichts der sich stetig weiter ausbreitenden Tierseuche müssen die bisherigen Krisenstrukturen und die dort getroffenen Entscheidungen offensichtlich deutlich verbessert werden. Die Entwicklung zeigt, dass wir wirkungsvollere Massnahmen in den betroffenen Bundesländern benötigen, um die Seuche zu stoppen und zurückzudrängen», erklärte Hubertus Beringmeier, Vorsitzender des DBV-Fachausschusses Schweinefleisch.

Wichtigste Elemente seien eine koordinierte und konsequente Entnahme von Wildschweinen entlang der polnischen Grenze und der unverzügliche Aufbau eines zweiten Schutzzaunes. Angesichts des enormen, dauerhaft zu erwartenden Seuchendrucks von polnischer Seite sollte allen Verantwortlichen in den betroffenen Bundesländern klar sein, dass die getroffenen Bekämpfungsmassnahmen über Jahre hinweg mit entsprechendem personellem und finanziellem Umfang sowie Ausdauer installiert werden müssen, betonte Beringmeier.

Alle Schweinehalter seien darüber hinaus angehalten, ihre Biosicherheitsmassnahmen regelmässig zu überprüfen. Tierhaltungen von Kleinsttierhaltern müssten gegebenenfalls gegen Entschädigung beendet werden. Ferner sei es dringend erforderlich, angemessene Vermarktungsmöglichkeiten für Schweinehalter in den Restriktionszonen zu finden oder adäquate Entschädigungsregelungen vorzusehen, so Beringmeier

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