13.04.2017 10:54
Quelle: schweizerbauer.ch - sum
Frankreich
Blauzungenvirus gibt keine Ruhe
In Frankreich wurden im März 68 Fälle der Blauzungenkrankheit gemeldet. Im Februar waren es deren 180 und im Januar 2017 251 Fälle. Nach wie vor sind laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) auch die an die Schweiz angrenzenden Departemente Ain und Jura betroffen.

Mittlerweile betreffen die 150-km-Umkreise der Fälle fast die ganze Schweiz. Bis jetzt sind in der Schweiz keine Restriktionszonen verhängt worden. Mit dem Überwachungsprogramm 2016 konnte gezeigt werden, dass die Schweiz noch frei ist von der Blauzugenkrankheit. Rinder und Schafe können gegen die Virustypen BTV-8 und BTV-4 (zirkuliert in Italien) geimpft werden.

Die Verfügbarkeit der Impfstoffe ist zurzeit noch nicht für alle Impfstoffe gesichert. Zwei BTV-8-Impfstoffe sind erhältlich. Die geimpften Tiere müssen dem zuständigen Veterinäramt gemeldet werden. Empfängliche Tiere aus den Restriktionszonen der EU dürfen nur in die Schweiz verbracht werden, wenn sie negativ getestet oder zweimal im Abstand von 3 bis 4 Wochen geimpft wurden.

Stellen Tierhalter verdächtige Symptome fest wie Fieber, Entzündung der Schleimhäute, Nekrosen von Haut und Maulschleimhaut, an Lippen, Nase, Zitzen und Euter oder Ödeme im Kopfbereich und an den Gliedmassen, ist umgehend der Tierarzt zu kontaktieren. 


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