19.01.2019 07:10
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt
Tierschutz
Mit Sadomaso-Kuh gegen Tierquälerei
Die Stiftung für das Tier im Recht setzt für ihre am Freitag lancierte Kampagne auf Kreativität. Gezeigt werden Tiere in Sadomaso-Kostümen.

Mit vier auffälligen Sujets macht die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) auf ein ernstes Thema aufmerksam: Tierquälerei in der Schweiz. Auch hierzulande würden unzählige Tiere unter gesetzeswidrigen Bedingungen leben. Und viele Tierschutzdelikte würden nicht angemessen oder überhaupt nicht untersucht und bestraft, heisst es in einer Medienmitteilung.

Das Bewusstsein für diese Missstände muss in der Öffentlichkeit und bei den Behörden stets wieder von Neuem geschärft werden. Die Botschaft der Kampagne lautet "Kein Tier hat Lust, gequält zu werden", womit die Darstellung von Hund, Katze, Kuh und Papagei in Sadomaso-Kostümen aufgelöst wird: Im Gegensatz zu Menschen haben Tiere nie die Möglichkeit, ihre Einwilligung in eine quälerische Handlung zu geben.

Vielmehr sind sie den Menschen ausgeliefert und können nicht selbst für ihre Anliegen einstehen. Umso wichtiger sind tiergerechte Gesetze, ihr konsequenter Vollzug und eine Bevölkerung, die bei Tierquälereien nicht wegschaut, sondern diesen entschieden entgegentritt.

Vier Sujets

"Kein Tier hat Lust, gequält zu werden" ist bereits die vierte Kampagne, die die Kreativagentur Ruf Lanz für die TIR gestaltet hat. Die vier Sujets sind ab sofort auf Plakaten und Postkarten, in Inseraten und Online-Medien sowie auf der TIR-Website zu sehen. 

Die TIR kämpft seit über zwanzig Jahren auf nationaler und internationaler Ebene für einen star-ken und nachhaltigen Tierschutz. Dabei konzentrieren wir uns vor allem auf juristische Aspekte und setzen uns gleichermassen für Heim-, Nutz-, Wild-, Sport- und Versuchstiere ein.

 

 

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