4.11.2018 16:23
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Afrika
Tierseuche: Veterinäre ausbilden
Zur Bekämpfung von Tierseuchen hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ein Weiterbildungsprogramm für afrikanische Tierärzte ins Leben gerufen. Wie die FAO mitteilte, werden in den kommenden zwölf Monaten gut 180 Veterinäre aus 14 afrikanischen Staaten an dem Programm teilnehmen und ihr Wissen über Fragen der öffentlichen Gesundheit erweitern.

Ebenfalls behandelt würden Erkrankungen von Wild- und Nutztieren sowie der Umgang mit länderübergreifenden Bedrohungen. FAO-Chefveterinär Juan Lubroth erklärte, das neue Programm sei ein gutes Beispiel für Nachhaltigkeit. Sobald eine gemeinsame Basis geschaffen sei, könne diese durch afrikanische Einrichtungen erweitert werden.

Wichtig sei, dass die vermittelten Inhalte praxisnah und für die teilnehmenden Länder relevant seien, so Lubroth. Die Weiterbildungen werden vom FAO-Notfallzentrum für grenzübergreifende Tierkrankheiten (ECTAD) in Kooperation mit dem Institut für infektiöse Tierkrankheiten (IIAD) der texanischen A&M-Universität durchgeführt und beziehen auch lokale Akteure ein. Die Teilnehmer stammen aus Ländern südlich der Sahara. Laut FAO sollen die ersten 60 Tierärzte noch in diesem Jahr die Weiterbildung abschließen, für das kommende Jahr werde mit doppelt so vielen Absolventen gerechnet. 

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