4.03.2018 11:17
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
Niederlande
Vogelgrippe in Vermehrungsbetrieb
In einem Vermehrungsbetrieb für langsam wachsende Masthähnchen im niederländischen Oldekerk ist am vorvergangenen Sonntag die Geflügelgrippe diagnostiziert worden. Wie das Haager Landwirtschaftsministerium einen Tag später mitteilte, handelt es sich vermutlich um einen hochansteckenden Virustyp.

Nach Angaben des Agrarressorts wurden die 36'000 Tiere auf dem betroffenen Betrieb in der nördlichen Provinz Groningen von Mitarbeitern der niederländischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) vorsorglich getötet. Ausserdem seien eine Schutzzone im Umkreis von 3 km sowie eine Überwachungszone im Radius von 10 km um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet worden.

In diesem Gebiet dürften keine Geflügel, Eier, Geflügelmist und Einstreu transportiert werden. Am Mittwoch erklärte das Ministerium, dass die Tiere von zwei weiteren Geflügelbetrieben, die in der Schutzzone ansässig seien, nicht mit der Geflügelpest infiziert seien.

Ausserdem habe die an der Aussengrenze der Überwachungszone gelegene Geflügelschlachterei 2 Sisters Storteboom in Kornhorn, die vorsorglich für zwei Tage stillgelegt worden sei, den Betrieb wieder aufgenommen. Die bereits im Dezember verhängte landesweite Aufstallungspflicht für alle unternehmerischen Geflügelhaltungen gelte weiterhin, betonte das Ministerium.


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