Montag, 18. Januar 2021
02.07.2015 09:01
Bundesrat

Kormorane können reguliert werden

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Von: sda

Neben den gelockerten Abschussvorschriften für Jungwölfe in der revidierten Jagdverordnung hat der Bundesrat am Mittwoch auch die Verordnung über die Wasser- und Zugvogelreservate angepasst. Er enthält einen Kormoran-Artikel, um Schäden an Fischbeständen zu minimieren.

Per 15. Juli 2015 tritt eine Verordnungsänderung in Kraft, die wichtige Überwinterungs- und Rastplätze für Zugvögel und den Lebensraum für ganzjährig in der Schweiz lebende Wasservögel schützt. «Mit der vorliegenden Revision können bestehende Schutzgebiete um insgesamt 560 Hektaren erweitert werden», schreibt der Bundesrat. Zudem würden innerhalb der Schutzgebiete rund 1000 Hektaren mit besseren Schutzbestimmungen versehen.

Die immer zahlreicheren Kormorane lösen jedoch Konflikte mit Berufsfischern aus. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, ist die Verordnung mit einem Kormoran-Artikel ergänzt worden. Er sieht unter anderem vor, dass das Bundesamt für Umwelt (BAFU) auf Ersuchen und unter Mitwirkung der Kantone Kormoran-Kolonien regulieren kann.

Zudem wurde in der Verordnung präzisiert, welche Voraussetzungen für Regulierungseingriffe bei Konflikten mit jagdbaren Tierarten erfüllt sein müssen. Dies betrifft insbesondere Wildschweine, welche zunehmend Schäden in den landwirtschaftlichen Kulturen im Umfeld der Wasser- und Zugvogelreservate verursachen.

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