Donnerstag, 8. Dezember 2022
24.09.2022 11:59
Wolf

Mit Licht und Geschrei gegen Wolf

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Von: sda

Freiwillige haben im Wallis und im Waadtländer Jura über den Sommer Viehzüchter und Hirten unterstützt. Mit Licht und Geschrei konnten sie in den Schweizer Alpen Wolfsangriffe verhindern.

Freiwillige haben über den Sommer Viehzüchter und Hirten unterstützt.  An verschiedenen Orten im Wallis und Waadtländer Jura haben sie mit Geschrei und Licht Wolfsangriffe zu verhindern versucht.  Organisiert wurden die Wachposten vom Verein Oppal. 

400  Einsätze

Im zweiten Sommer seit der Vereinsgründung führte der Verein 400 Einsätze durch. Diese werden meist zu zweit und in der Nacht geleistet, wie Jérémie Moulin vom Verein auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte.

Während dieser Einsätze seien im Wallis und im Waadtland etwa 30 Sichtungen von einem bis vier Wölfen registriert worden, sagte Moulin. Bislang habe es noch keine Verluste von Nutztieren gegeben.

Mehrere Angriffsversuche seien bei all diesen Einsätzen vereitelt worden, hielt Moulin weiter fest. «In den meisten Fällen reichen grosse Lichtspots oder menschliche Schreie aus, um die Wölfe zu vertreiben.» Der Einsatz eines Nebelhorns sei nur selten erforderlich, erklärte der an der Universität Lausanne ausgebildete Biologe.

Ausdehnung geplant

Kurz vor dem Ende des zweiten Einsatzjahres – die Saison dauert noch drei Wochen – zog Moulin eine positive Bilanz. Der Verein zum Schutz der Weidegebiete in den Schweizer Alpen plane die Zahl der Einsatzteams weiter zu erhöhen und die zu überwachenden Gebiete auch in weitere Kantone auszudehnen.

Das Projekt orientierte sich an einem französischen Programm. Interessierte absolvieren einen Ausbildungstag, an dem Schäfer, Viehzüchter und Wolfsspezialisten referieren. Dabei werden auch die Gefahren thematisiert, die in den Bergen lauern. Der Verein wird privat unterstützt, unter anderem vom WWF.

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12 Responses

  1. Fünktioniert bedingt im hügligen oder flachen Weiden.
    Kommen Sie mal mit auf die Alp?
    Ist sehr romantisch, bei Gewitter, Hagel, Nebel, Sturm, Schnee, Minustemperaturen und kein Zuhause in der Nähe. Unterkunft ist nur für den Hirt und Privatsfäre. Und die Alpenwelt ist seehr.. seeehr gross. Einfach nur Träumer und Schönredner…

  2. Selbst die Neandertaler dürften Waffen gegen die Wölfe eingesetzt haben. Wir sind hinter die Neandertaler zurückgefallen!

      1. BF: Die Linken sind schon ihr Lieblingsfeind? Sind offenbar für Sie für alles verantwortlich, das schlecht läuft. Ist das nicht etwas gar einfach, angesichts der bürgerlichen Mehrheit in Bundesrat und Parlament?

        Denken Sie mal nach.

        1. Es waren doch die Linken (u.a. Daniel Jisutsch). Das ist nicht Hass, sondern leider Realität. Siehe dich auch die absolut verheerende Politik der Grünen in DE an.
          Es gibt auch vernünftige Linke wie Wagenknecht.

    1. Das ist nich Hass, sondern gut begründete Worte. Wer keine Argumente hat, der schmäht und kommt mit Moralismus.
      Es ist so offensichtlich als etwas, dass die verheerende Wolfspolitik auf das Konto der Linken geht.

      1. Warum, gehen Sie nicht in die Politik, wenn sie alles besser wissen und können? Glabuen Sie, dass Sie in diesem Forum jemandne von ihren Ideen überzeugen können? Sicher nicht.

          1. Herr Furrer, ich sehe jednfalls niemanden in diesem Forum, der ihre sehr ausgefallenen Postiionen teilt.

            Das dürfte im real life erst recht der Fall sein. Offenbar hört Ihnen ausserhalb des www gar niemand mehr zu.

          2. Ilsi, gehen wir zurück auf meine Aussage hier: „Selbst die Neandertaler dürften Waffen gegen die Wölfe eingesetzt haben. Wir sind hinter die Neandertaler zurückgefallen!“
            Wer unterstützt diese Aussage nicht?
            Was ist an dieser Position ausgefallen?
            Und trifft dein Vorwurf „Hass auf Andersdenkende ist schon obsessiv und unschweizerisch“ nicht auf dich zu, ilsi?
            Der Leser urteile selber!

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