Sonntag, 17. Januar 2021
19.07.2018 18:15
Tiergesundheit

Tierärzte gegen kurzköpfige Hunde

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Tierärztinnen und Tierärzte wollen sich vermehrt gegen Qualzuchten bei Hunden wehren. Weil Hunde nicht schwitzen können, regulieren sie die Körpertemperatur indem sie durch die Nase hecheln. Vierbeiner die wegen ihrer zu kurzen Nasen kaum atmen können, leiden in der Hitze besonders.

Kurzköpfige Rassen wie die Französische Bulldogge und der Mops seien in den letzten Jahren in der Schweiz immer beliebter geworden, schreibt die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) in einer Medienmitteilung. Doch den Hunden mit den extrem kurzen Nasen geht im Sommer buchstäblich die Luft aus.

Bei Hitze leiden kurzköpfige Hunde besonders

An hitzigen Tagen leiden diese Vierbeiner oft unter lebensbedrohenden Atemproblemen. Weil Hunde nicht schwitzen können, hecheln sie, um die Körpertemperatur regulieren zu können. Mit zu kurzen Nase können Hunde kaum noch atmen. Aus diesem Grund haben Tierärztinnen und Tierärzte im Frühling eine Kampagne gegen kurzköpfige Hunde lanciert.

Damit wollen sie vermehrt auf die Problematik dieser Rassen aufmerksam machen. Solche Hunde schnarchen und schniefen beim Einatmen. Sind die Merkmale stark ausgeprägt, wird dies als Qualzucht bezeichnet. Obwohl chirurgische Eingriffe helfen, wäre die Rückzüchtung auf Hunde mit längeren Nasen wesentlich nachhaltiger. Für Tierärztinnen und Tierärzte steht das Tierwohl an erster Stelle.

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