Sonntag, 6. Dezember 2020
08.01.2014 17:10
Wolf

Umweltverbände: Harte Strafe für Wilderer gefordert

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Die Umweltorganisationen WWF und Gruppe Wolf Schweiz fordern eine harte Strafe für den Wilderer, der in Graubünden einen Jungwolf geschossen hat. Beide Organisationen verurteilen die Tat aufs Schärfste.

Das Zusammenleben von Mensch und Wolf am Calanda-Massiv funktioniere gut. Zudem habe der Abschuss nichts zur Lösung eines etwaigen Konfliktes beigetragen. Das noch mindestens neunköpfige Calanda-Rudel sei intakt geblieben und werde weiterhin das Gebiet durchstreifen.

Die Gruppe Wolf Schweiz prüft nach eigenen Angaben, ob sie «ein Kopfgeld auf den unbekannten Täter» aussetzen will. Die Organisation denke an eine Belohnung für sachdienliche Hinweise, welche zur Ergreifung des Täters führten, sagte David Gerke, Präsident der Organisation. «Von jeder Form von Selbstjustiz distanzieren wir uns ausdrücklich», erklärte er.

Das Bündner Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement hat derweil Anzeige gegen Unbekannt erhoben. Die Untersuchung wird von der Staatsanwaltschaft Graubünden geführt. Zu einem möglichen Strafmass für die Täterschaft macht die Staatsanwaltschaft noch keine Angaben.

«Mit einer Ordnungsbusse wird der Schütze oder die Schützin nicht davonkommen», sagte Regierungsrat Mario Cavigelli der Nachrichtenagentur sda. Seiner Meinung nach ist sogar eine Freiheitsstrafe denkbar.

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