Freitag, 7. Oktober 2022
08.08.2022 13:40
Wolf

«Platz für 800 Wolfsrudel im Alpenraum»

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Von: sda

Der Wolf dürfte seinen Lebensraum im Alpenraum bereits in rund fünf Jahren ausgeschöpft haben. Dann soll sich der Bestand gemäss der Gruppe Wolf Schweiz selber regulieren.

2021 habe es im Alpenraum bereits über 250 Wolfsrudel gegeben, schreibt die Gruppe Wolf Schweiz in einer Mitteilung vom Montag. Mit dem weiteren Zuwachs im laufenden Jahr sei bald die Hälfte des Lebensraumes besiedelt.

Lebensraum für 800 Rudel

Der gesamte Alpenbogen umfasst gemäss Wolf Schweiz eine Fläche von rund 200’000 km². «Davon weisen
wissenschaftliche Studien zwar nur die Hälfte als geeigneten Wolfslebensraum aus, die Anpassungsfähigkeit des Wolfes wurde jedoch schon oft unterschätzt. Seine aktuelle Verbreitung in den Westalpen zeigt, dass fast alle Gebiete der Alpen besiedelt werden können», heisst es in der Mitteilung. 

Bei einer durchschnittlichen Territoriumsgrösse von 250 Quadratkilometern sei im gesamten Alpenbogen Lebensraum für etwa 800 Wolfsrudel vorhanden, schreibt die Gruppe Wolf Schweiz weiter. Nach einem anfänglich zögerlichen Wachstum entwickle sich die Population derzeit exponentiell mit einem jährlichen Zuwachs von 25 bis 30%. Aufgrund dieser Zuwachsrate wird 2022 mit über 300 Rudeln gerechnet. Und in rund fünf Jahren soll der Lebensraum gesättigt sein. «Der Wolfbestand reguliert sich dann selber und wächst nicht mehr weiter an», so Wolf Schweiz weiter.

Herdenschutz unabdingbar

Aufgrund des guten Lebensraumes und der alpenweit sehr hohen Wildbestände würden auch verstärkte Regulierungseingriffe des Wachstum des Bestandes kaum bremsen. Wolfsfreie Gebiete werde es aufgrund der Mobilität der Tierart nicht geben.

Deshalb sei ein flächendeckender und konsequenter Herdenschutz für gefährdete Nutztiere eine bedingungslose Notwendigkeit und werde auch durch schnellere Abschüsse nicht ersetzt werden können. Ein Verzicht auf Herdenschutz führe die Nutztierhaltung lediglich in eine Sackgasse, hält Wolf Schweiz fest.

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35 Responses

  1. Naiv die Gruppe Wolf, dann Wandert er eben aus in die Voralpenregionen, Napf, Zürcheroberland, Appenzellerland usw.
    Sobald dann vermehrt Wölfe in der Agglomeration gesehen werden, kommt ein umdenken, aber viel zu spät für die Berglandwirschaft.

    1. Bei der gegenwärtigen Weltlage , kann es leicht sein, das die Polemik, von pro und kontra Wolf ,bald einmal überflüssig ist. Das ist zwar kein Trost, für die Berglandwirtschaft und die gesammte Landwirtschaft.
      Es ist aber nicht der Bauernstand, der unsere Zivilisation an den Rand des Abgrundes gebracht hat.

  2. Wolf drängt den Menschen und die gepflegte Alpenlandschaft zurück. Ist das das Ziel? Weniger Lebensraum für Menschen, weniger wirtschaftliche Grundlage der Menschen im Alpenraum? Weniger Pflege der Alpenlandschaft? Weniger Tourismus?

    1. Oh cool.
      Wie können wir Denen den Weg da hin zeigen?
      Vielleicht haben wir ja Glück und sie essen gerne Delikatessen wie grüne Politiker

  3. Wenn dann 800 Rudel in den Alpen sind, werden die Wölfe glücklich sein und sich nur noch reproduziern. Oder sie fressen letztlich die überzähligen in Not selber. Optimismus und Realität.

  4. Erst wenns zu wenig zu fressen gibt in der Schweiz ( nicht für die Wölfe, sondern für die Menschen ) kommt das umdenken. Aber dann ist es zu spät, dann wird selbstjustiz betrieben und das mit verherenden Folgen.

  5. Man fragt sich schon, sind wir hier in einer Demokratie oder bestimmt eine Gruppe Wolf was hier in Zukunft zu geschehen hat. Es wäre höchste Zeit eine Initiative zu starten!

  6. Warum im Alpenraum ,hätte auch genug Platz im Städtischen Raum für die Wölfe. Godts eigentlich no ,aber vielleicht schmeckt gegrillter Wolf ja auch beim Quartier-Grilffest. Den das Fleisch hat er ha schon selber gefressen.

  7. Diese Bürokraten wissen nicht was des Bauern Arbeit ist. Aber auch nicht wieviele in den Bergen vom Tourismuss leben. Gross gagern aus einem gut bezahlten Büro heraus ist einfach. Die Leute inden Wolfsgebieten werden über kurz das Gewehr zur Hand nehmen und sicher treffen sie die Richtigen.3

  8. Ist den ein Raubtier in unseren Landen mehr wert als ein Nutztier .? Verjagt den Wolf dorthin wo er hergekommen ist. In die weiten Wälder des Osten weg von der Zivilisation.

  9. Jetzt heißt es sie töten 1 Rind, Mutterkühe. Was schlimm genug ist, das nichts unternommen wird.Was ist wenn sie merken das sie auch Menschen angreifen können? Tourismus usw.????

    1. Dumm ist nur dass der Wolf dann uns normalos ( Fleischesser ) frisst , weil an den Veganer ist ja kein Fleisch am Knochen da wird er nid satt .

  10. Wie sollen wir unsere Tiere auf der Alp schützen? Wenn wir alles so ein Zäunen das der Wolf nicht rein kommt, kommt auch das andere wild nicht mehr durch. Wo sollen die dann ässen? Es widerspricht sich einfach so einiges.

  11. Kinder auf dem Land haben lange Schulwege die auch mal durch den Wald führen. Der Wolf ist anpassungsfähig und wird sich auch anpassen. Bald wird er merken das Kinder wie auch Erwachsene Personen potentiele Beute sind. Dan wird der Wolfsbestand schneller schwinden als er gewachsen ist.
    Dafür sorge ich persöndlich.

  12. die Bauern müssen tausende Schafe, Ziegen,Kälber und andere Nutztiere
    einzäunen .Das muss man umkehren die Wolfsbeführworter söllen ihre Wölfe einzäunen damit sie die Nutztiere nicht erreichen!

  13. Die Redaktion, soll noch einmal über die Bücher und wenn nötig eine Korrigenda oder Erklärung anbringen.
    Im Fernsehen SRF 1 gestern Abend, hat der Präsident von pro Wolf Herr Gerke, von 80 Wolfsrudeln gesprochen.

    1. Nur zur Info.
      Mit dem Alpenraum sind die Alpen von Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich und Slowenien gemeint und nicht ausschließlich nur die Schweiz.
      In diesen grossen Gebiet sind durchaus 300 Wolfsrudel möglich.
      Darum auch die 80 Wolfsrudel die der Schweiz und dem angrenzenden Alpenraunm möglich sein könnten.
      Na dämmerte?

  14. Schon komisch dass der böse Wolf den Nutztierhaltern so zusetzt.
    Ich bin mal durch Zufall auf ein paar ganz interessante Daten gestossen. Im Zeitraun von 2016 bis 2016 wurden laut dem Bundesamt für Statistik ca. 245 Nutztire durch Wölfe gerissen. Im selben Zeitraum wurden ca. 4500 tote Nutztiere angegeben, die aufgrund schlechter Einzäunung, zuwenig Futter und Wasser, durch mangelnde Aufsicht und Krankheiten verendet sind. Das war zu dem Zeitpunkt das 20igfache von dem was der Wolf getötet hat.

  15. Wird schon lange gemacht
    – Tierschutzgesetz
    – Veterinäramt
    – Tiervekehrsdatenbank
    – Abteilung für Tierdelikte, der Kantonspolizei
    – Kontrollorganisationen
    – Tierschutzvereine

  16. Jetzt ist das Fass endgültig am Überlauffen Gruppe Wolf oder wie sich diese Nutzlosen Herren a und Frauen nennen der Lohn haben sie vom Steuerzahler tüpisch links grün die Hohlehand für solchen Blödsinn !!!!

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