4.09.2018 13:13
Quelle: schweizerbauer.ch - ats
Emmental
34 Hunde beschlagnahmt
Mit Unterstützung der Polizei und des Kompetenzzentrums für Armeetiere und Veterinärwesen habe der Veterinärdienst des Kantons Bern in Röthenbach im Emmental 34 Huskys beschlagnahmt, heisst es in einer Mitteilung. Dem Einsatz sei ein mehrjähriges Tierschutzverfahren vorausgegangen. Die Tiere würden von Armeeangehörigen bis zu ihrem Verkauf betreut.

Der Veterinärdienst des Kantons Bern habe heute in Röthenbach ein Urteil des Bundesgerichts vollstreckt und 34 Hunde beschlagnahmt. Der Tierhalter habe die Frist missachtet, um seinen Tierbestand auf 19 Hunde zu reduzieren. Bei der Aktion seien die Mitarbeitenden des Veterinärdienstes von der Polizei begleitet und von Angehörigen des Kompetenzzentrums Veterinärdienst und Armeetiere unterstützt worden.

Der Beschlagnahmung sei ein mehrjähriges Tierschutzverfahren vorausgegangen. Der Veterinärdienst habe wegen Mängeln in der Hundehaltung im Dezember 2014 eine Reduktion des Bestandes auf 19 Tiere verfügt. Der Halter habe gegen die Verfügung Beschwerde eingelegt und zog das Verfahren bis vor Bundesgericht. Dieses habe die Anordnung des Veterinärdienstes am 1. Februar 2018 unterstützt und gewährte dem Hundehalter eine Frist von sechs Monaten für die Reduktion.

Die Hunde, vornehmlich der Rassen Husky und Siberian Husky, seien bei der Beschlagnahmung in gutem Zustand gewesen. Die Armee werde die Hunde bis zu ihrem Verkauf unterbringen und betreuen. Interessierte können sich auf der Webseite des Veterinärdienstes über das Vorgehen informieren und sich um einen oder mehrere Hunde bewerben.

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