16.05.2019 19:10
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Reh
Beim Mähen auf Wildtiere achten
Der Schweizer Tierschutz (STS) appelliert an die Bäuerinnen und Bauern, beim Mähen auf Wildtiere Rücksicht zu nehmen und deren Leid und Tod zu vermeiden.

Eine effektive und erfolgreiche Jungwildrettung beginne bereits vor der eigentlichen Mahd, schreibt der STS in einer Medienmitteilung. Schon einfache "Vergrämungsmethoden" wie das Aufhängen von Tüchern, Baustellen-Warnblinker oder an Pfählen befestigtes Absperrband könnten Leben retten. Ausserdem sollte laut Tierschutz die Fläche vor der Mahd abgesucht und von innen nach aussen gemäht werden. So bleibt eine Fluchtmöglichkeit für die Tiere.

Immer öfters kommen bei der Jungwildrettung Drohnen zum Einsatz, um besonders in grossen Flächen Jungtiere zu lokalisieren. Gefundene Rehkitze sollten gemäss STS nie von blosser Hand berührt werden, sondern nur mit Handschuhen oder mit Hilfe von Grasbüscheln in eine Kiste gelegt und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Die Fundstelle soll danach markiert und umfahren werden, damit das Jungtier nach der Mahd wieder zurückgebracht werden kann. Geraten Kadaver von Wildtieren ins Silo, kann das auch zu Vergiftungen beim Vieh führen, mahnt der STS.

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