2.09.2019 07:02
Quelle: schweizerbauer.ch - sum
Drogen
Bienen schnüffeln nach Drogen
In Deutschland hat die Gewerkschaft der Polizei die Idee, dass Bienen ähnlich wie Spürhunde die Arbeit der Polizei beim Drogenschmuggel unterstützen könnten.

Das geht so: Bienen können laut Fachleuten hervorragend riechen. Ausserdem können sie dressiert werden, Gerüche zu erkennen und anzuzeigen. Dazu werden sie fixiert, etwa in einem Röhrchen. Dann riechen die Bienen eine bestimmte Substanz und schlecken gleichzeitig eine Zuckerlösung.

Nach nur wenigen Durchgängen sind die Bienen auf den Duft konditioniert. Sobald sie ihn schnuppern, strecken sie ihren Rüssel heraus, weil sie erneut eine süsse Belohnung erwarten. Mit 20 in einem kofferähnlichen Behälter fixierten Tieren könnte man an Bahnhöfen oder der Gepäckkontrolle im Flughafen nach Drogen oder Sprengstoff suchen.   

Frei fliegende «Spürbienen» könnten eine Fläche von bis zu 50 Quadratkilometern absuchen. Sie könnten mit fluoreszierendem Puder bestäubt werden, um von Drohnen gefunden zu werden. Offene Fragen: Was ist, wenn die Biene einen Verdächtigen beim Beschnuppern sticht? Ist eine Biene ein zulässiges Beweismittel vor Gericht? 

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