15.09.2013 18:03
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt
Pferde
Equus Helveticus 2013 in Avenches - 5. Auflage war ein grosser Erfolg
Das Pferdefestival Equus helveticus in Avenches hat an seinem 5. Geburtstag fast 18'000 Besucher angezogen. In der Zeit vom 13. bis 15. September 2013 konnten Familien, Reiter, Fahrer und Züchter drei Tage lang gegen 1000 Pferde bewundern und an zahlreichen Aktivitäten aus dem Reich der Pferde teilnehmen.

Damit hat Equus helveticus seine Rolle als wichtigste Plattform der Schweizer Pferdebranche und als Treffpunkt von Pferdeliebhabern bestätigt.
Gemeinsam organisiert vom Schweizerischen Nationalgestüt (SNG) von Agroscope, dem Nationalen Reitsportzentrum Avenches (IENA), dem Schweizerischen Freibergerverband (SFV) und dem Zuchtverband CH-Sportpferde (ZVCH), war die 5. Auflage von Equus helveticus, trotz zum Teil wechselnder Witterung am Sonntag, erneut ein voller Erfolg. Die in diesem Jahr neu gezeigten Aktivitäten, wurden von einem breiten Publikum sehr positiv aufgenommen. Die Organisatoren sind mehr als zufrieden und werden auch in den kommenden Jahren die große Pferdefamilie in Avenches versammeln.

Willkommene Neuheiten

Um diese Ausgabe des Festivals angemessen zu feiern, wurden zahlreiche neue Aktivitäten zusätzlich zu den üblichen Punkten in das Programm aufgenommen. Dazu zählte ein fantastisches Rennen römischer Streitwagen im Hippodrom der IENA, durch das man sich als Besucher in die Zeit der Römer zurückversetzt fühlte. Ein Vierkampf, bei dem drei Disziplinen einen unmittelbaren Bezug zum Pferdesport hatten (Fahren, Springen, Westernreiten und Radrennen), hat Derbystimmung in den Hof den Nationalgestüts gezaubert. Die Zuschauer konnten sich dabei einen Eindruck von der Vielseitigkeit des Freiberger Pferdes machen. Parallel dazu hat ein Fohlenwettbewerb das Publikum begeistert. Auch der Parelli-Tag, benannt nach dem berühmten Pferdemann aus Kalifornien, war ein großer Erfolg. Zahlreiche Interessierte haben sich dabei mit dem Thema des „Natural Horsemanship“ auseinanderzusetzen, wo es darum geht, eine harmonische und natürliche Beziehung zum Pferd aufzubauen.

Rennen auf höchstem Niveau

Die Saison der Semi-Nocturne «Premium»-Renntage, die den Trabern vorbehalten ist, endete am Sonntag mit dem Höhepunkt, dem Prix du Président, dem am höchsten dotierten Rennen dieser Serie in der Schweiz. In dieser zweiten Etappe der „Tour Européen du Trotteur Français“ traten in diesem Gruppe II-Rennen zwölf Traber gegeneinander an. Davon kamen elf aus Frankreich. Über das Wochenende verteilt fanden noch 28 weitere Trab- und Galopprennen statt, bei denen den zahlreichen Zuschauern spannungsgeladene Rennen und heiss umkämpfte Zieleinläufe geboten wurden.

Die Entdeckung der Welt der Ponys

Eins der Ziele der Organisatoren war es, das Pferd in allen seinen Ausprägungen einem breiten Publikum zu präsentieren. Zur Ergänzung der Sport- und der Zuchtwettbewerbe fanden die Familientage des Schweizerischen Nationalgestüts statt, in deren Rahmen man die  Welt der Ponys entdecken konnte. Die grosszügig und lebendig gestaltete Ausstellung ermöglichte es den kleinsten Besuchern mit und rund um die Ponys  erste positive Erfahrungen zu sammeln. Mit den Ponyrennen für Kinder zwischen 9 und 16 Jahren wurde eine Brücke geschlagen zwischen den großen Rennen auf der Rennbahn und den Familientagen, die sich dieses Jahr um das Thema „ Das Leben ist ein Ponyhof“ drehten.

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