5.10.2020 14:00
Quelle: schweizerbauer.ch - sum
Schädlinge
Gegen Ratten mit Essig und Chlorkalk
Wenn im Herbst die Tage kühler werden, zieht es die Ratten vermehrt in die Ställe, weil sie dort oft ein reiches Nahrungsangebot finden. Das ist problematisch, weil sie das Futter fressen, verschmutzen und Krankheiten übertragen.

Rattenbefall erkennt man an den typischen Frassspuren, Trittsiegeln auf staubigem Boden, bis zu 19mm grossen, schwarz glänzenden Kötteln und einem penetranten Uringeruch.

Eine Bekämpfungsmöglichkeit ist das Aufstellen von Lebendfallen. Die dämmerungsaktiven Ratten sind allerdings sehr intelligent und sind nur schwer zu täuschen oder in eine Falle zu locken. Deshalb ist es meist schwierig, die gesamte Population zu fangen.

Um das Risiko einer Krankheitsübertragung zu reduzieren, sollten Rattenfallen nur mit Handschuhen angefasst und gründlich desinfiziert werden. Da Ratten über einen sehr sensiblen Geruchssinn verfügen, hat sich laut barnboox.de auch eine Mischung aus Essig und Chlorkalk aus der Apotheke bewährt – die Ratten verabscheuen diesen Geruch und suchen bald das Weite.

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