20.05.2020 14:13
Quelle: schweizerbauer.ch - sum
Bienen
Heute ist Weltbienentag
Die UNO hat den 20. Mai laut Bienen Schweiz zum Weltbienentag ausgerufen.

Während vor wenigen Jahren vorab die Honigbienen im Fokus standen, verschiebt sich das Interesse zunehmend auf die Wildbienen. Die Hunderten von Wildbienen leiden noch viel mehr unter dem Verarmen der Natur. Ein grosses Problem für die Bienen ist der Rückgang an Pflanzenarten, welche Nektar und Pollen liefern. 

Denn das sind die Grundnahrungsmittel der Bienen. Pollen liefern das nötige Eiweiss, der Nektar die Kohlenhydrate. Insbesondere etwa ein Drittel der rund 600 Wildbienenarten sind abhängig von wenigen oder gar einzelnen spezifischen Pflanzen. Am meisten geholfen ist den Bienen, wenn in der Natur genügend Trachtpflanzen und natürliche Lebensräume vorhanden sind.

Die zwar populären Wildbienenhotels aufzustellen, reicht bei Weitem nicht aus, sie werden meist nur von wenigen, häufigen Arten besiedelt. Die Mehrzahl der Wildbienen braucht andere Nistmöglichkeiten, etwa im offenen Boden, an sandigen Stellen oder auch in Totholz und sogar in leeren Schneckenhäusern. Auch dürre Pflanzenstängel sollten nicht alle abgeschnitten werden. Futterpflanzen sollten in der Nähe der Nistplätze vorhanden sein. 

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