14.01.2016 16:53
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/lid
Bienen
Hilf mit: Bienenlarven brauchen dringend Pollen
Bereits ab Mitte Februar brauchen Schweizer Honigbienen eine vielfältiges Angebot an Pollen. Ohne genügend Futter für den Bienennachwuchs können sich die Völker nicht richtig entwickeln. Gartenbesitzer können helfen.

Um Energie zu sparen, verzichten Honigbienen in den kältesten Monaten aufs Brüten, schreibt der Bienengesundheitsdienst. Diese Ruhephase wird bald enden. In Kürze beginnen Königinnen in einigen Regionen bereits wieder mit der Eiablage. Sobald die Temperaturen auf 10°C steigen, fliegen die Bienen aus und sammeln Pollen und Nektar.

Pollen sind hauptsächlich zu Beginn der Brutzeit wichtig. Sie den Larven als eiweisshaltige, vitamin- und nährstoffreiche Grundnahrung. Ab Mitte Februar ist es daher wichtig, den Bienen ein möglichst blütenstaubreiches Futterangebot zur Verfügung steht. Mit dem Anbau von pollenreichen Blumen sowie Gehölzen können Gartenbesitzer den Bienen helfen, schreibt der Bienengesundheitsdienst Apiservice weiter.

„Wenn wir alle mitmachen und rund um unser Haus Weiden und andere frühblühende, pollenreiche Blumen, Sträucher und Bäume anpflanzen und pflegen, leisten wir damit einen grossen Beitrag zur Gesundheit unserer Bienen“, erklärt Jürg Glanzmann vom Bienengesundheitsdienst. Gute Pollenlieferanten sind Gehölze wie Weiden oder Haseln, aber auch frühe Gartenblumen wie Krokusse, Schneeglöckchen oder Primeln. Der Beitrag der Gartenbesitzer ist früh im Jahr besonders wichtig, weil das Futterangebot dann knapp ist.

Mit dem Einsetzen der Kirschblüte und anderen Massentrachten wie Löwenzahn, Apfel und Raps entschärft sich die heikle Situation.

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