22.11.2018 10:27
Quelle: schweizerbauer.ch - ber
Deutschland
Hund legt Bahnlinie lahm
Am Dienstag war ein Vater mit seinem Sohn in München (D) dabei, einen Husky Hund spazieren zu führen. Als dieser aus dem Halsband rutschen konnte, machte er sich davon in Richtung Bahngleis. Das Ausreissen des Hundes hatte Sperrungen der Züge zur Folge.

Bei der Bundespolizei München ging am Dienstagnachmittag eine Meldung ein, wonach sich zwei Personen im Gleisbereich des Südbahnhofes befänden. Wenig später erhielt die Polizei eine weitere Meldung, ein entrissener Hund sei ebenfalls in den Gleisen im Bereich Heimeranplatz. Wie sich herausstellte, waren die Personen vom Südbahnhof auf der Suche nach dem Hund. Dieser war inzwischen aber schon ganz woanders.

Mehrere Streifen der Bundes- und Landespolizei fuhren die Örtlichkeiten ab und suchten nach den Personen und dem Hund. Sogar ein Hubschrauber kam zum Einsatz und folg den Bereich ab. Im Weiteren begab sich am Heimeranplatz auch noch eine 28-Jährige in den Gleisbereich, die den Hund, den sie dort gesehen hatte, retten wollte. Eine Streife der Landespolizei brachte die Frau wieder heraus, wie die Bundespolizei München in einer Mitteilung schreibt.

Hund liess sich erst nicht einfangen

Nachdem die Polizisten den Husky Hund in den Gleisen gefunden hatten, liess sich dieser zunächst nicht einfangen und lief weiter in Richtung Mittersendling. Erst als ein Beamter sich im Sprint an dem Hund vorbei bewegte, gelang es ihn zu "umzingeln" und schließlich aus den Gleisen zu bringen.

Ein Klettverschluss-Gürtel diente vorübergehend als Hundeleine, bis die zwei Münchner vom Südbahnhof, die mit dem Hund spazieren waren durch eine Streife zu Hund "Snow" gebracht wurden. Während des Einsatzes waren die Gleise des Südbahnhofes und der S7 von Heimeranplatz bis Mittersendling gesperrt.


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