18.07.2018 08:38
Quelle: schweizerbauer.ch - ber
Italien
Hund mit Stein ins Meer geworfen
In Sizilien spielte sich am Samstag eine äusserst tragische Geschichte mit einer Hündin ab. Ihr wurde eine Schnur um den Hals gebunden, an welcher ein Stein angebracht wurde, bevor die Hündin von ihrem Besitzer skrupellos ins metertiefe Wasser geworfen wurde. Dank der Hilfe von Badegästen konnte «Mia» gerettet werden.

Am Samstag befand sich ein Mann mit seinem Hund an einem Strand im sizilianischen Ort Lido di Valderice (I). Wie Augenzeugen berichten, wollte der Hund nicht ins Wasser springen. Deshalb entschied sich der Besitzer zu einer skrupellosen Tat. Er band seiner Hündin eine Schnur mit einem grossen, schweren Stein um den Hals. Danach warf er sie ins metertiefe Wasser, wie Südtirol News berichtet.

Die Hündin kämpfte und konnte sich mit letzter Kraft aus dem Halsband winden, sodass nur die Halskette und der Stein zum Meeresboden sanken. Tierfreundlichen Strandgästen, die der hellen Hündin zu Hilfe eilten, gelang es, das völlig erschöpfte Tier zum Strand zu bringen. In der Zwischenzeit wurde die Polizei über das Geschehen informiert.

Unterstürzung über Facebook

Anhand des Mikrochips konnte der Tierquäler ausfindig gemacht werden. «Mia» wurde in eine Tierklinik gebracht. Auf Sizilien hat dieser Fall von Tierquälerei für grosse Wellen gesorgt. Facebook-User fordern eine exemplarische Strafe für den Tierhasser.

Der ansässige Minister Sergio Costa sah das genauso und kündigte in seinem Eintrag auf Facebook an, dass er sich für härtere und höhere Strafen für Tierquälerei einsetzen werde. Auch der Bürgermeister von Valderice, Francesco Stabile, teilte nach einem Treffen mit Vertretern von Tierschutzorganisationen mit, dass sich seine Gemeinde dem Verfahren gegen den Tierquäler als Zivilpartei ebenfalls anschliessen werde.


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