17.04.2020 19:40
Quelle: schweizerbauer.ch - hpw
Aargau
Mehr Wildschweine geschossen
2019 haben die Aargauer Jäger 1937 Wildschweine erlegt, und 78 Tiere sind als Fallwild gemeldet worden.

Der rekordhafte Angang von total 2015 Schwarzkitteln hatte einen deutlichen Schadensrückgang zur Folge: Die durch Wildschweine verursachten Schäden sanken um ein Drittel auf 541'967 Franken.

Die grössten Wildschweinbestände hat das nördliche Kantonsgebiet zwischen Rhein und Jura. So wurden in den Bezirken Rheinfelden 461, Laufenburg 440 und Zurzach 447 Schweine geschossen, im südlichen Bezirk Zofingen 14 und im Bezirk Bremgarten null Tiere. Die Autobahn A 1 hemmt als Ost-West-Riegel den Nord-Süd-Wildwechsel.

Ob das mit dem geplanten Bau von neuen Wildbrücken über die Nationalstrasse ändert, wird sich weisen. Den höheren Wildschweinabschuss führen Aargauer Jäger unter anderem darauf zurück, dass sie seit letztem Jahr Nachtzielgeräte einsetzen dürfen, was die Jagdeffizienz steigert. 

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE